Europäische Auszeichnung für Re-Recycling auf der A1
Die ASFINAG wurde gemeinsam mit den Projektpartnern Habau und Asamer Kies- und Betonwerke in Brüssel von der European Concrete Paving Association (EUPAVE) mit dem Outstanding Project Award ausgezeichnet. Prämiert wurde das erstmals in Österreich umgesetzte Re-Recycling einer Betonfahrbahn auf der A1 West Autobahn im Abschnitt Mondsee–Thalgau.
Der stark frequentierte Autobahnabschnitt zwischen Oberösterreich und Salzburg musste ab 2023 generalsaniert werden. Dabei setzte die ASFINAG auf ein innovatives Verfahren: Die bestehende Betondecke wurde aufbereitet und erneut als Baustoff verwendet.
Bereits bei der ersten Sanierung vor mehr als 30 Jahren war hier Recyclingbeton eingesetzt worden – nun wurde der nächste Schritt zur echten Kreislaufwirtschaft gesetzt.
Durch das Re-Recycling konnten rund 70 Prozent der primären Gesteinskörnung eingespart werden. Insgesamt wurden 24 Zentimeter Recyclingbeton im Unterbeton eingebaut. Möglich wurde dies durch eine Aufbereitung der alten Betondecke, deren Qualität jener aus einem herkömmlichen Kieswerk entsprach.
Ergänzt wurde das Material lediglich durch Sand, Zement und Zusatzmittel.
ASFINAG-Vorstand Hartwig Hufnagl betont die Bedeutung des Projekts: Ziel sei es, verbaute Materialien möglichst direkt vor Ort wiederzuverwenden und damit Ressourcen zu schonen. Das Re-Recycling bringe ökologische Vorteile und sei zugleich wirtschaftlich sinnvoll. Auch die Anforderungen der EU-Taxonomie konnten mit dem Projekt erfüllt werden.
Angesichts des steigenden Sanierungsbedarfs im österreichischen Straßennetz - rund 28 Prozent der ASFINAG-Strecken bestehen aus Betondecken, viele davon älter als 30 Jahre - gilt der Abschnitt Mondsee–Thalgau nun als wichtiges Vorbild für die Zukunft des nachhaltigen Infrastrukturbaus.
Der stark frequentierte Autobahnabschnitt zwischen Oberösterreich und Salzburg musste ab 2023 generalsaniert werden. Dabei setzte die ASFINAG auf ein innovatives Verfahren: Die bestehende Betondecke wurde aufbereitet und erneut als Baustoff verwendet.
Bereits bei der ersten Sanierung vor mehr als 30 Jahren war hier Recyclingbeton eingesetzt worden – nun wurde der nächste Schritt zur echten Kreislaufwirtschaft gesetzt.
Durch das Re-Recycling konnten rund 70 Prozent der primären Gesteinskörnung eingespart werden. Insgesamt wurden 24 Zentimeter Recyclingbeton im Unterbeton eingebaut. Möglich wurde dies durch eine Aufbereitung der alten Betondecke, deren Qualität jener aus einem herkömmlichen Kieswerk entsprach.
Ergänzt wurde das Material lediglich durch Sand, Zement und Zusatzmittel.
ASFINAG-Vorstand Hartwig Hufnagl betont die Bedeutung des Projekts: Ziel sei es, verbaute Materialien möglichst direkt vor Ort wiederzuverwenden und damit Ressourcen zu schonen. Das Re-Recycling bringe ökologische Vorteile und sei zugleich wirtschaftlich sinnvoll. Auch die Anforderungen der EU-Taxonomie konnten mit dem Projekt erfüllt werden.
Angesichts des steigenden Sanierungsbedarfs im österreichischen Straßennetz - rund 28 Prozent der ASFINAG-Strecken bestehen aus Betondecken, viele davon älter als 30 Jahre - gilt der Abschnitt Mondsee–Thalgau nun als wichtiges Vorbild für die Zukunft des nachhaltigen Infrastrukturbaus.