Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser(current)2
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Wasser

EU startet Plattform für mehr Wasserresilienz:  Gemeinsam gegen Dürre und Wasserknappheit

02.10.2026

Nach extremen Hitzewellen und Rekorddürre setzt die Europäische Kommission auf Zusammenarbeit, Wassereffizienz und Wiederverwendung. Eine neue Plattform soll konkrete Lösungen für Europas Wasserzukunft voranbringen.

RegenWasser.jpg
© diego_torres pixabay.com
Brüssel -Die Europäische Kommission hat am 21. September 2026 gemeinsam mit dem Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) und dem Europäischen Ausschuss der Regionen (AdR) eine neue Stakeholder-Plattform für Wasserresilienz gestartet. Mehr als 50 hochrangige Expertinnen und Experten aus dem europäischen Wassersektor kamen dazu in Brüssel zusammen.

Ziel ist die Umsetzung der europäischen Wasserresilienzstrategie zu beschleunigen und Europa besser auf zunehmende Wasserknappheit und extreme Wetterereignisse vorzubereiten.

Die Folgen von Hitze und Dürre sind in vielen Bereichen spürbar: Landwirtschaftliche Betriebe kämpfen mit sinkenden Wasserreserven, während auch Energieerzeuger ihre Produktion aufgrund fehlenden Wassers einschränken müssen. Die Sicherung der Wasserversorgung wird damit zu einer zentralen Herausforderung für Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft.
 

Wassersparen und Wiederverwendung im Fokus

Die neue Plattform soll Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wassersektor, Wissenschaft, Zivilgesellschaft sowie nationalen, regionalen und lokalen Behörden zusammenbringen. Gemeinsam sollen Hindernisse bei der Umsetzung bestehender Maßnahmen identifiziert und praktische Lösungen entwickelt werden.

Zu den Schwerpunkten zählen Digitalisierung, effizientere Wassernutzung und die Beschleunigung der Wasserwiederverwendung. Entscheidend ist dabei, dass die Maßnahmen auf allen Ebenen umgesetzt werden und die Bedürfnisse der Bevölkerung ebenso berücksichtigen wie jene von Landwirtschaft und Wirtschaft.

„Dieser Sommer mit extremer Hitze und Dürre hat mehr denn je unterstrichen, wie grundlegend unsere Wasseragenda für die Steigerung unserer Widerstandsfähigkeit ist“, betonte EU-Umweltkommissarin Jessika Roswall beim Start der Initiative.

 

Weitere Initiativen für Europas Wasserzukunft

Ergänzend zur Stakeholder-Plattform nimmt die Europäische Wasserakademie ihre Arbeit auf. Sie soll Fachwissen bündeln, die Vorbereitung auf Wasserkrisen verbessern und berufliche Kompetenzen im Wassersektor stärken.

Bereits Anfang September startete die Kommission zudem einen Investitionsbeschleuniger im Rahmen von Green Assist. Dieser soll 20 innovative Pilotprojekte unterstützen, die auf natürliche Wasserrückhaltung und höhere Wassereffizienz setzen.

Die EU verfolgt mit ihrer Wasserresilienzstrategie das Ziel, Europas Wasserversorgung langfristig zu sichern. Dafür braucht es nicht nur politische Vorgaben, sondern auch Investitionen, Innovationen und konkrete Maßnahmen vor Ort. Eine zentrale Voraussetzung bleibt die konsequente Umsetzung der europäischen Wassergesetzgebung.

Links

  • Weitere Informationen: EU-Strategie zur Stärkung der Wasserresilienz
  • Drucken
  • Empfehlen
02.10.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Österreich bekommt digitales  Wasserentnahmeregister

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

March bekommt wieder mehr Raum

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Montag, 5. Oktober 2026, 70.318 Artikel Online

Weitere Themen

  • Österreich bekommt digitales  Wasserentnahmeregister
  • EU startet Plattform für mehr Wasserresilienz:  Gemeinsam gegen Dürre und Wasserknappheit
  • March bekommt wieder mehr Raum
  • Rechenzentren brauchen nicht nur Strom, auch Wasser wird zum Standortfaktor
  • „Mein Wiener Wasser Moment“: Endspurt für den Neptun Staatspreis – jetzt Fotos und Videos einreichen!
  • 100 Jahre Strom aus Trinkwasser: Wiens Hochquellenleitung liefert bis heute Ökostrom
  • WMO: Wasserkreislauf gerät mehr und mehr aus dem Gleichgewicht
  • Stadt Wien verteilt kostenlose Trinkflaschen an 17.000 Taferlklassler*innen
  • Wasserzukunft: Niederösterreich stärkt Versorgung und Wasserrückhalt
  • EU-Wasserrecht unter Druck: Umweltverbände werfen Kommission Fehlverhalten vor
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
789 Artikel | Seite 1 von 79

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
RegenWasser.jpg

© diego_torres pixabay.com