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EU schaltet im ökonomischen Selbstmord einen Gang hoch

06.11.2025

Aufgeweichte Klimaziele aus aufgeweichten Gehirnen?

Schiff in Schieflage.jpg
© Joe Gardella, LCDR, USNR
Die Umweltminister der EU haben beschlossen, die verbindlichen Ziele für Klimaschutz drastisch zu lockern. Sind die Politiker alle gehirnweich geworden?
 Die Antwort lautet nein.

Denn sie haben die Beschlüsse sowohl in vollem Bewusstsein getroffen als auch mit ebenso ungetrübten Blick auf das, was sich zeitgleich in China abspielt, nämlich eine Beschleunigung(!) der Energiewende.
  • Europa ist der Kontinent mit dem stärksten Temperaturanstieg. Auch das hat die EU-Umweltminister kaltgelassen.
  • Europa hat ein riesiges Abhängigkeitsproblem bei Fossilenergien. Es wurde von Putin auf Trump geschiftet und man bleibt politisch so erpressbar wie eh und je, allerdings zu jetzt höherem Erdgaskosten.
  • In Europa senken erneuerbare Anlagen (Wind, Photovoltaik, Wasser, etc.) die Strompreise, aber eine strategische Abkehr von Privilegien für den Fossilenergiesektor wird noch immer nicht verfolgt.
  • 2025 steigen die E-Auto-Verkäufe in Europa auf neue Höchstwerte und die EU verpasst ihren komatösen Fossilautoindustrie bloß eine weitere Kochsalz-Infusion.

Bisher war es bereits gruselig mitansehen zu müssen, wie ökonomisch selbstmörderisch die EU-(Energie)-Politik dahinschlingert.
Ab sofort jedoch liegt das EU-Schiff richtig schief, was seine unheilvollen Kapitäne nicht hindert,  den Kurs in den ökonomischen Untergang auch noch zu beschleunigen.

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06.11.2025 | Autor*in: Fritz Binder-Krieglstein
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Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Montag, 8. Dezember 2025, 67.883 Artikel Online

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