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EU-Projekt NENUPHAR tagt in Ungarn: Gemeinsam gegen zuviele Nährstoffe in Gewässern

14.11.2025

Überbelastung durch Nährstoffe ist oft unterschätzte Umweltkrise

Donau.jpg.jpg
© oekonews

 

Győr, Ungarn  - Vertreter:innen von 21 Partnerorganisationen aus zehn europäischen Ländern haben sich vergangene Woche an der Széchenyi-Universität zur Jahresversammlung des Horizon-Europe-Projekts NENUPHAR getroffen. Das Projekt bringt Fachleute aus Verwaltung, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Industrie zusammen, um eine der drängendsten Umweltkrisen Europas zu bekämpfen: die Überbelastung von Gewässern durch Nährstoffe.
 

Eine oft unterschätzte Umweltkrise
 

Zu viel Stickstoff und Phosphor setzen Europas Ökosysteme massiv unter Druck. Die Folgen reichen von Algenblüten und „Todeszonen“ in Seen und Flüssen bis zu verunreinigtem Trinkwasser und sinkender landwirtschaftlicher Produktivität. Steigende Düngemittelkosten verschärfen den Druck auf Landwirt:innen zusätzlich.
 

Abfall wird zur Ressource
 

NENUPHAR will diese Herausforderung in eine Chance verwandeln: Durch die Rückgewinnung wertvoller Nährstoffe aus Gülle, Klärschlamm und Molkereiwasser soll eine nachhaltige, kreislauforientierte Düngemittelwirtschaft entstehen. Neue Technologien, Governance-Modelle und finanzielle Anreize sollen die Nährstoffrückgewinnung praktikabel und wirtschaftlich machen – und Europas Abhängigkeit von importierten Düngemitteln reduzieren.
 

Europäische Zusammenarbeit als Motor
 

Während der Versammlung analysierten die Partner den Fortschritt der Demonstrationsstandorte, passten ihre Modelle an und legten die Prioritäten für das kommende Jahr fest. Das Treffen in Győr zeigte, wie europäische Kooperation Innovationen vorantreibt, die Mensch und Umwelt gleichermaßen zugutekommen.
 

Innovation aus Ungarn
 

Ein Besuch bei Tebike, einem ungarischen Molkereibetrieb und Projektpartner, verdeutlichte das Potenzial der NENUPHAR-Technologien: Dort wird Molkereiabwasser, früher ein Umweltproblem, zu einer Quelle wiederverwendbarer Nährstoffe – ein Beispiel für geschlossene Kreisläufe zwischen Lebensmittelproduktion und Umweltschutz.
 

Ein europäischer Weg zu saubereren Gewässern und Böden
 

Angesichts der dringenden Notwendigkeit, Europas Ernährungssysteme nachhaltiger zu gestalten und natürliche Lebensräume zu schützen, zeigt NENUPHAR, wie Forschung, Politik und Innovation gemeinsam den Weg in eine zirkuläre Zukunft ebnen können.

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