EU–Kommission schreibt gesetzliche Regelung für Autoindustrie vor
Weit über 12.000 Menschen haben innerhalb der letzten 5 Tagen mit E–Mails an Merkel, Glos und Verheugen gegen Spritfresser und die Lobbymacht der Autoindustrie protestiert. Das ist überwältigend: Noch nie haben sich so viele Menschen in so kurzer Zeit an einer Campact–Kampagne beteiligt. Dies war ein wichtiges Zeichen gegen die Lobbymacht der Autoindustrie und für mehr Klimaschutz!
Entscheidung mit Licht und Schatten
Mit der gestrigen Entscheidung will die EU–Kommission die Autoindustrie jetzt mit einer gesetzlichen Regelung zwingen, den CO2–Ausstoß von Neuwagen zu senken. Dies wollte die Autoindustrie verhindern – ein großer Erfolg. Die Kommission verlangt von der Autoindustrie, den Spritverbrauch bis 2012 auf 130g/km CO2–Ausstoß zu verringern. Weitere 10 Gramm sollen durch ein Set von Maßnahmen wie Leichtlaufreifen und sparsame Klimaanlagen eingespart werden. Teil dieses Sets sind aber leider auch Pflanzenkraftstoffe. Der Konflikt, ob und wie viel Pflanzenkraftstoffe anstelle der Spriteinsparung angerechnet werden können, steht also noch bevor.
In den nächsten Monaten wird es darum gehen, ob die gestrige Einigung auch im EU–Ministerrat und Parlament Bestand hat und wie die Reduktionsziele konkret und sicher erreicht werden. Mna kann sich auf eine lange Auseinandersetzung einstellen, so das Team der Campact–Kampagne, das auf weitere Unterstützung bei diesen Anliegen hofft.
Weitere Info: Campact
Entscheidung mit Licht und Schatten
Mit der gestrigen Entscheidung will die EU–Kommission die Autoindustrie jetzt mit einer gesetzlichen Regelung zwingen, den CO2–Ausstoß von Neuwagen zu senken. Dies wollte die Autoindustrie verhindern – ein großer Erfolg. Die Kommission verlangt von der Autoindustrie, den Spritverbrauch bis 2012 auf 130g/km CO2–Ausstoß zu verringern. Weitere 10 Gramm sollen durch ein Set von Maßnahmen wie Leichtlaufreifen und sparsame Klimaanlagen eingespart werden. Teil dieses Sets sind aber leider auch Pflanzenkraftstoffe. Der Konflikt, ob und wie viel Pflanzenkraftstoffe anstelle der Spriteinsparung angerechnet werden können, steht also noch bevor.
In den nächsten Monaten wird es darum gehen, ob die gestrige Einigung auch im EU–Ministerrat und Parlament Bestand hat und wie die Reduktionsziele konkret und sicher erreicht werden. Mna kann sich auf eine lange Auseinandersetzung einstellen, so das Team der Campact–Kampagne, das auf weitere Unterstützung bei diesen Anliegen hofft.
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