Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz

EU-Handelsministerrat: Kein Spielraum für Minister Hattmannsdorfer beim Mercosur-Veto

15.05.2025

Offener Brief zahlreicher NGOs und Gewerkschaften erinnert an aufrechte Parlamentsbeschlüsse

dollar-2091739 1280.jpg
Geld © Peggy_Marco pixabay.com

Beim  heutigen EU-Handelsministerrat stehen unter anderem aktuelle Handelsabkommen, darunter wohl auch das EU-Mercosur-Abkommen, auf der Tagesodnung. Die EU-Kommission drängt auf eine politische Einigung zwischen den Mitgliedstaaten.

Die Plattform “Anders Handeln” und zahlreiche NGOs fordern aus diesem Anlass Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer in einem offenen Brief dazu auf, seiner demokratischen Verpflichtung nachzukommen und das österreichische Mercosur-Veto in Brüssel ohne Wenn und Aber zu vertreten. 

„Hattmannsdorfer ist per Parlamentsbeschluss dazu verpflichtet, alle Maßnahmen zu ergreifen, um einen Abschluss des Mercosur-Abkommens zu verhindern. Zudem muss er sicherstellen, dass Österreich in den EU-Gremien gegen den Abschluss des Handelsabkommens mit den Mercosur-Staaten auftritt. Seine bisherigen Aussagen (Wir brauchen jetzt das Mercosur-Abkommen!) stehen im klaren Widerspruch dazu und sind wenig vertrauenserweckend. Ignoriert Hattmannsdorfer das Parlament, wäre das nicht nur ein demokratiepolitischer Skandal – es wäre auch ein fatales Signal für den Klimaschutz, für Arbeiter*innenrechte und für die Menschenrechte“, erinnert die Plattform.

Grundlegende Probleme des Abkommens blieben bestehen

Das Mandat des EU-Mercosur-Abkommens stammt aus 1999 - einer Zeit, in der Klimakrise, globale Ungleichheit und ökologische Grenzen noch weitgehend ignoriert wurden. Der Pakt nützt vor allem großen Konzernen und zementiert ein neoliberales Handelsmodell, das Umweltzerstörung, soziale Ungleichheit und die Ausbeutung indigener Gemeinschaften vorantreibt. Die aktuelle Vereinbarung zum Abkommen liefert für all diese Probleme keine Antworten. Auch eine veränderte geopolitische Lage rechtfertigt keine Zustimmung.

„Die aktuellen globalen Herausforderungen – von der Klimakrise bis zur Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe – erfordern gerechte und ökologisch tragfähige Formen globaler Zusammenarbeit, keine weiteren Handelsabkommen nach altem Muster“, so die Plattform.


Die Plattform Anders Handeln wurde initiiert von Attac, GLOBAL 2000, Südwind, den Gewerkschaften PRO-GE, vida, der Katholischen ArbeitnehmerInnenbewegung sowie der ÖBV-Via Campesina Austria und wird von rund 50 weiteren Organisationen unterstützt.


 

Verwandte Artikel

  • Attac: Kritik am Kahlschlag beim EU-Lieferkettengesetz
  • Zwei Energiekonferenzen in Wien
  • Neue EU–Handelspolitik: Wunschkonzert für Konzerne
  • EU – Lateinamerikagipfel: Neoliberale Abkommen sabotieren soziale Anliegen
  • EU wird WTO–Gentechnikklage verlieren
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
15.05.2025
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Deutschland: Einhaltung des Emissionsbudgets bis 2030 unsicher – spätestens ab 2030 deutliche Zielverfehlungen zu erwarten

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Wie “Natur.Kraft.Plätze” in Schladming-Dachstein zu Oasen der Erholung und Achtsamkeit werden

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Montag, 16. März 2026, 68.513 Artikel Online

Weitere Themen

  • KI-Fakekampagne erschüttert Kalifornien: Identitäten von Bürgern für Lobby-E-Mails missbraucht
  • Klimaschutz im Kulturbereich: Neuer CO₂-Rechner ab sofort für alle Museen in Österreich kostenfrei verfügbar
  • „Saubere Luft rettet Leben und schützt unsere Natur“
  • Preis für großes Engagement im Umweltschutz: Drei „Umweltheldinnen des Jahres“ ausgezeichnet
  • Österreich hat abgestimmt: Der Himmelblaue Bläuling ist Schmetterling des Jahres 2026
  • „Hände weg von der Natur!“:
  • Krems ist Pionierstadt im Klimaschutz  
  • Vom Schwund zum Zerfall: Gletscherbericht zeigt dramatische Entwicklung in den Alpen
  • Wirtschaft und Zivilgesellschaft ziehen an einem Strang: Klimagesetz muss nachgeschärft werden
  • Greenpeace warnt vor zahnlosem Anti-SLAPP-Gesetz in Österreich
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.158 Artikel | Seite 1 von 1.516

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
dollar-2091739 1280.jpg

Geld © Peggy_Marco pixabay.com