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EU-Förderstopp für Wechselrichter aus Risikoländern: Europäische Solarindustrie ist bereit Fertigungskapazitäten hochzufahren

25.04.2026

Wichtiges Signal, dass Energie- und Versorgungssicherheit in Europa ernst genommen werden

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Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß / CEO Fronius International GmbH © Fronius International GmbH
Wels - Fronius International begrüßt die Entscheidung der Europäischen Kommission ausdrücklich, Wechselrichter aus Hochrisikoländern von der europäischen Projektfinanzierung auszuschließen. Dieser erste Schritt sendet ein wichtiges Signal, dass Energie- und Versorgungssicherheit in Europa ernst genommen werden.
 

„Gerade bei kritischer Energieinfrastruktur ist es richtig und notwendig, Sicherheitsaspekte konsequent zu berücksichtigen. Die Entscheidung der Kommission ist daher ein wichtiger Anfang. Fronius und die gesamte europäische Solarindustrie können ihre Fertigungskapazitäten auch im Bereich von kleineren und mittleren PV-Anlagen bzw. Wechselrichtern innerhalb kürzester Zeit hochfahren und damit den Bedarf in der EU decken. Wichtig ist, dass jetzt die Mitgliedsstaaten die Maßnahmen der Kommission auch auf den Residential Markt umlegen und umsetzen. Mit dem Industrial Accelerator Act und dem Cybersecurity Act 2 stehen wichtige Entscheidungen bevor, um Europas Energiesicherheit zu stärken und strategische Abhängigkeiten zu reduzieren,“ erklärt Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß, CEO von Fronius International.
 

Die aktuelle Maßnahme betrifft zunächst vor allem große Freiflächenprojekte. Gleichzeitig ist der Ausbau der Photovoltaik in Europa von dezentralen Anlagen getragen: Im Residential sowie im Commercial & Industrial Segment werden jährlich rund 40 GW PV Leistung neu installiert. Diese Anlagen sind tief in Gebäude, Verteilnetze und Energiemanagementsysteme eingebunden und leisten einen zentralen Beitrag zur europäischen Versorgungssicherheit.
 

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