Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie
20260608 oekonews Banner

Energiewende als Job-Motor

03.01.2026

Die Energiewende ist ein Job-Motor, der weltweit wächst und viele neue Stellen schafft, besonders im Solar- und Windenergiebereich

PVPhotovoltaikGreenJob.jpg.jpg
© Chris Chesneau auf Pixabay / Photovoltaikausbau schafft Green Jobs

Beispiele:

  • In Deutschland stieg der Anteil der ausgeschriebenen Stellen für erneuerbare Energien zwischen 2019 und 2024 von 1.8 auf 3.4 Prozent. Das entspricht einem Zuwachs von 173.000 auf 372.000 Jobs – trotz Corona und wirtschaftlich unruhigen Zeiten. Die Energiewende erweist sich als krisenfester Job-Motor.
  • Nach Angaben der IRENA (International Renewable Energy Agency) in Abu Dhabi sind schon heute weltweit über 17 Millionen Menschen in den Branchen der erneuerbaren Energien beschäftigt. Dabei verzeichnet die Photovoltaik die meisten Jobs innerhalb der Erneuerbaren.
  • Bis 2050 prognostiziert IRENA weltweit 42 Millionen Jobs bei den erneuerbaren Energien.


Die erneuerbaren Energien stehen uns als praktisch unerschöpfliche und preiswerte Energiequellen zur Verfügung im Gegensatz zu den bisherigen fossil-atomaren und immer teurer werdenden Energiequellen. Die solare Energiewende soll vor allem dem Klimaschutz dienen, bringt uns aber auch sichere und billige Energie, unabhängig von Schurkenstaaten wie bisher.
 

Hinzu kommt: Unabhängig von Kohle, Öl, Gas oder Uran: Die Erneuerbaren bieten auch hervorragende Karrierechancen.
 

Zur Zeit nutzt China diese Chancen am besten. Das Land der Mitte hat 2025 mehr als doppelt so viele Kapazitäten der erneuerbaren Energien zugebaut wie der gesamte Rest der Welt zusammen. Und entsprechend zukunftsfähige Arbeitsplätze in China geschaffen. Über 90 Prozent der zurzeit in Deutschland installierten Photovoltaik-Anlagen mussten aus China importiert werden.
 

Die klassische deutsche Autoindustrie verliert zurzeit massiv Jobs, weil sie zu lange die Zukunft des E-Autos verschlafen hat. Diese Entwicklung zeigt deutlich, wie sich gerade weltweit die Wirtschaft verändert. Viele Jobs, die heute in der alten Autobranche verloren gehen, passen aber gut in die neuen Branchen der künftigen Energiewirtschaft. Allein die EnBW will 2026 und 2027 7.500 neue Leute einstellen. Viele davon werden aus der alten Auto-Branche in Baden-Württemberg kommen.
 

Damit der weitere und raschere Ausbau der erneuerbaren Energien klappt, braucht es neue Leute in der Branche: Für den Ausbau der Fernwärme, für Millionen Wärmepumpen, für Millionen E-Autos, für stabile Netze, für viele Speicher, für intelligente Stromzähler und für die komplette Digitalisierung. Diese Umstellung erfordert Millionen neue Jobs.
 

Deshalb müssen Deutschland und die EU eine Aufholjagd gegenüber China starten: Wie brauchen in Europa mindestens 100 neue Solarfabriken, um gegenüber den Chinesen nicht noch weiter abgehängt zu werden. Das ist eine zentrale politische Zukunftsaufgabe.
 

Dabei kommt den Erneuerbaren zugute, dass gerade jetzt in der alten Auto-Branche viele Jobs frei werden.  Das ist die Zukunfts-Chance in der heutigen Job-Krise. Die schon fortgeschrittene solare Weltrevolution bedeutet: Viele neue Jobs, aber auch Klimaschutz, sinkende Flüchtlingsströme, mehr Wohlstand, mehr Gerechtigkeit und keine  Kriege um Öl und Gas.
 

Die Sonne gewinnt – das Solarzeitalter beginnt. Worauf also warten wir noch?

 

Links

  • Franz Alt/ Sonnenseite

Verwandte Artikel

  • Der politische Papst
  • Nie wieder zurück in die alte Energiewirtschaft!
  • Sonne und Wind brauchen nicht die Meerenge von Hormus
  • Die Auto-Lüge und die Gas-Lüge schaden Deutschland
  • Licht und Schatten bei der globalen Energiewende
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
03.01.2026 | Autor*in: Franz Alt
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Deutschland 2025: Wind und Solar erstmals als Doppelspitze bei der Stromerzeugung

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Trump verlängert illegal Laufzeit von Kohlekraftwerk in Colorado – Stromkosten und Umweltbelastung steigen

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 14. Juni 2026, 69.380 Artikel Online

Weitere Themen

  • 40 Jahre Urananreicherungsanlage Gronau: Umweltverbände fordern sofortige Stilllegung
  • Geplante LNG-Anlegestelle in Brunsbüttel gefährdet Menschen und Umwelt: Deutsche Umwelthilfe leitet rechtliche Schritte ein
  • Abhängigkeit von Öl und Gas: Budgetrede liefert richtige Diagnose, aber schwache Therapie
  • Energiebranche drängt auf Beschluss des EABG: „Energiezukunft jetzt sichern“
  • Nationalrat beschließt  Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz
  • Doppelbudget: Geringe Fortschritte für Wärmewende, trotz Bekenntnis zur Schlüsselrolle für Wohlstand
  • Schneider Electric: „Trägheit ist Europas größtes Energierisiko”
  • AKW-Laufzeiten bis zu 80 Jahre: Der Schweizer Bundesrat setzt auf ein riskantes Szenario
  • Greenpeace protestiert gegen mögliche Rückkehr zur Atomkraft in der Schweiz
  • Schweizer AKW bleiben auf Russland angewiesen
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.229 Artikel | Seite 1 von 1.323

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
PVPhotovoltaikGreenJob.jpg.jpg

© Chris Chesneau auf Pixabay / Photovoltaikausbau schafft Green Jobs