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Energiespartipp: Fenster und Türen regelmäßig einstellen

16.12.2013

Luftspalte und alte Dichtungen führen zu Wärmeverlusten und Kondenswasserbildung

ja © Strom-Check Ing. Martin Litschauer
ja © Strom-Check Ing. Martin Litschauer
Gerade im Winter machen sich schlecht eingestellte Fenster und Türen besonders bemerkbar. Auch wenn Fenster und Türen optimal montiert wurden, kann sich die Mechanik im Laufe der Zeit verstellen. Dies merkt man manchmal, wenn sich diese nicht mehr so gut schließen lassen. Schlecht eingestellte Fenster und Türen führen aber oft schon früher dazu, dass diese nicht mehr richtig abdichten. Dadurch erhöht sich der Luftwechsel und damit der Wärmeverlust. In weiterer Folge kann sich dadurch das Bauteil auch weiter abkühlen, was zu einer verstärkten Kondenswasserbildung führen kann.

Dichtigkeit prüfen, Einstellung durch den Experten

Zünden Sie ein Teelicht oder eine Kerze an und gehen damit alle baulichen Öffnungen an der Außenwand im Haus oder der Wohnung ab. Halten Sie die Flamme an die Ränder von Türen und Fenstern. So lassen sich schnell schlechte Abdichtungen finden. Überall dort, wo die Flamme flackert oder gar ganz erlischt besteht ein dringender Handlungsbedarf. Teilweise können diese Undichtigkeiten durch den Austausch der alten Dichtungen oder mit zusätzlichen Dichtungsbändern geschlossen werden. Grundsätzlich kann man aber auch alle paar Jahre die Fenster und Außentüren von einem Experten nachstellen und, wenn nötig, Dichtungen austauschen lassen. Ein regelmäßiges Service kann bei Bauteilen, die so wichtig für ein gut gedämmtes Haus sind, kein Fehler sein.

Neuanschaffung?

Mit einem Fensterexperten kann der Zustand eines Fensters oder eine Außentür außerdem gut festgestellt und mit dem aktuellen Stand der Technik verglichen werden. Steht die Neuanschaffung an, sollte nicht nur auf die Wärmedämmung des Glases, sondern auch auf die Kennwerte des gesamten Fensters geachtet werden. Ich empfehle auch die Oberflächentemperaturen im Innenraum bei -10°C oder -20°C Außentemperatur zu vergleichen. Einerseits hat dies mit Komfort zu tun, andererseits führen zu geringe Oberflächentemperaturen zu Kondenswasser am Fenster. Dies muss regelmäßig gewischt werden und das kann man sich bei einem guten Fenster ersparen. Kondenswasser auf einem Holzfenster kann auch die Lebensdauer eines Fensters beeinflussen, so dass sich z.B. eine Dreifachverglasung sehr rasch rechnen kann.
Quelle: Strom-Check Ing. Martin Litschauer

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