Einstimmige Ablehnung grenznaher Atommüll-Lagerstätten im Landesparlament
St. Pölten - "Bereits mehrfach hat sich der niederösterreichische Landtag mit aller Vehemenz gegen die Errichtung von Atommüll-Lagern an der Grenze zu Österreich ausgesprochen. Nun hat der Landtag einmal mehr einstimmig seine Ablehnung grenznaher Atommüll-Endlager zum Ausdruck gebracht", berichtet LAbg. Christa Valdyka über die Einhelligkeit des niederösterreichischen Landesparlaments bei dieser so wichtigen Thematik. Bis zum Jahr 2015 will die tschechische Regierung entscheiden, an welchen Standorten die verbrauchten, radioaktiven Brennstäbe aus ihren Atomkraftwerken endgültig gelagert werden sollen. Einige der in die Wahl genommenen Standorte liegen auch nahe der niederösterreichischen Grenze. "Es gibt bis heute kein wirklich sicheres Endlager für atomaren Müll. Eine derartige Lagerstätte birgt daher immer auch Gefahren und wird nicht nur von den Menschen in Österreich, sondern offenbar auch in
den betreffenden Regionen in Tschechien abgelehnt", erläutert Vladyka.
Der Antrag des NÖ Landtages bekräftigt daher einmal mehr die Ablehnung eines derartigen Vorhabens. Außerdem wird die Bundesregierung aufgefordert, sich sowohl gegen ein Atommüll-Lager, ob Zwischen- oder Endlager, in Grenznähe einzusetzen wie auch für einen kompletten, europaweiten Ausstieg aus der Atomenergie. "Eine echte Lösung kann nur ein solcher kompletter europaweiter, ja
weltweiter Ausstieg aus der Atomkraftnutzung sein. Denn solange europäische Länder weiterhin auf diese riskante Energiequelle setzen, so lange wird auch atomarer Müll verursacht, der noch für viele Generationen nach uns für Probleme und massive Gefahren sorgen wird. Denn das Einzige, dessen wir uns sicher sein können ist, dass Atomenergie niemals sicher sein kann", appelliert LAbg. Christa
Vladyka.
den betreffenden Regionen in Tschechien abgelehnt", erläutert Vladyka.
Der Antrag des NÖ Landtages bekräftigt daher einmal mehr die Ablehnung eines derartigen Vorhabens. Außerdem wird die Bundesregierung aufgefordert, sich sowohl gegen ein Atommüll-Lager, ob Zwischen- oder Endlager, in Grenznähe einzusetzen wie auch für einen kompletten, europaweiten Ausstieg aus der Atomenergie. "Eine echte Lösung kann nur ein solcher kompletter europaweiter, ja
weltweiter Ausstieg aus der Atomkraftnutzung sein. Denn solange europäische Länder weiterhin auf diese riskante Energiequelle setzen, so lange wird auch atomarer Müll verursacht, der noch für viele Generationen nach uns für Probleme und massive Gefahren sorgen wird. Denn das Einzige, dessen wir uns sicher sein können ist, dass Atomenergie niemals sicher sein kann", appelliert LAbg. Christa
Vladyka.