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EGIS eG ist die größte Energiegenossenschaft Bayerns

05.05.2026

Über 3.300 Mitglieder – Harald Lesch wird Teil der Genossenschaft

EGISeG Klimaschutz in Buergerhand Quelle EGISeG.png
Klimaschutz in Bürgerhand ist die Devise © EGIS eG
Neuötting - Die Energiegenossenschaft Inn-Salzach eG (EGIS eG) hat mehr Mitglieder als jede andere Energiegenossenschaft in Bayern gewinnen können. 3.373 Menschen engagieren sich aktuell in der EGIS eG und treiben den Ausbau erneuerbarer Energien in Bürgerhand voran. Auch Astrophysiker und Wissenschaftskommunikator Harald Lesch ist seit März 2026 Teil der Gemeinschaft. Er ist unter anderem bekannt aus dem ZDF-Wissenschaftsformat „Terra X“ sowie Sendungen wie „Leschs Kosmos“.


Prominenter Unterstützer für Bürgerenergie


Mit seinem Beitritt setzt Lesch ein Zeichen für die Bedeutung der Bürgerenergie: „Wir wissen längst, was zu tun ist. Die Energiewende muss jetzt umgesetzt werden. Es geht um unsere Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Durch Energiegenossenschaften können Menschen die Energiewende vor Ort selbst in die Hand nehmen“, sagt Harald Lesch zu seiner Mitgliedschaft.


Genossenschaften als Bindeglied zwischen Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit


Mit über 3.300 Mitgliedern zählt die EGIS eG bundesweit zu den größeren Bürgerenergie-Akteuren. Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Unternehmen investieren in der Genossenschaft gemeinsam in Photovoltaikanlagen, Wärmenetze und Ladeinfrastruktur. Die Projekte stärken die regionale Wertschöpfung und schaffen eine verlässliche Energieversorgung vor Ort.


Pascal Lang, Vorstandsvorsitzender der EGIS eG, hebt hervor: „Unsere Projekte zeigen, dass sich Klimaschutz und wirtschaftliche Beteiligung verbinden lassen. Bürgerinnen und Bürger profitieren direkt von den Erlösen und stärken gleichzeitig die regionale Entwicklung. Unser Modell ist ein zentraler Baustein für den weiteren Ausbau erneuerbarer Energien.“ Eine Beteiligung ist niedrigschwellig möglich: Bereits ab 150 Euro können Interessierte Mitglied in der Genossenschaft werden und so direkt an der Energiewende mitwirken.


Integrierte Energieprojekte als Modell: Bundorf


Wie Bürgerenergie konkret funktioniert, zeigt die EGIS eG im unterfränkischen Bundorf. Dort hat sie gemeinsam mit Partnern ein umfassendes Energiekonzept realisiert: ein 125-Megawatt-Solarpark, ein ländliches Fernwärmenetz sowie Ladeinfrastruktur. Ein Teil der Photovoltaik-Anlage liefert den Strom für die Wärmeversorgung vor Ort. Das Projekt verbindet Strom, Wärme und Mobilität und zeigt, wie integrierte Lösungen auf kommunaler Ebene funktionieren. „Wir bauen diese integrierten Konzepte gemeinsam mit Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern weiter aus“, sagt Pascal Lang und ergänzt: „In Amerang entsteht aktuell ein Projekt, das zeigt, wie ein Ort seine Energieversorgung selbst gestalten kann – mit Strom aus einer Photovoltaik-Freiflächenanlage, der die Wärmeversorgung vor Ort antreibt, und mit echter Beteiligung. So wird die Energiewende vor Ort für viele Menschen zugänglich und wirtschaftlich erlebbar. Weitere Vorhaben in der Wärmeversorgung sowie Photovoltaiklösungen für Unternehmen befinden sich bereits in Vorbereitung.“
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