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EEB begrüßt EU-Plan für leistbares Wohnen und fordert verbindliche Umsetzung für Mensch, Umwelt und Klima

18.12.2025

Wichtiget Schritt zur Bewältigung der europäischen Wohnkrise

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© Lex Photography pexels.com

Brüssel- Das Europäische Umweltbüro (EEB) begrüßt den ersten EU-weiten Plan für leistbares Wohnen der Europäischen Kommission als längst überfälligen und wichtigen Schritt zur Bewältigung der europäischen Wohnkrise. Gleichzeitig mahnt die Umweltorganisation, dass es nicht nur um Tempo und Neubauzahlen gehen darf, sondern vor allem um Qualität, soziale Leistbarkeit sowie ökologische und klimatische Resilienz.
 

In ganz Europa bringen steigende Mieten und Immobilienpreise viele Haushalte an ihre Grenzen. Der neue Plan – mit angepassten Beihilferegeln, besserer Nutzung des bestehenden Wohnraums, Maßnahmen gegen Spekulation und einem stärkeren Fokus auf wohnungslose Menschen zeige, dass die EU die Dringlichkeit der Krise erkannt habe. Positiv bewertet das EEB insbesondere die klare Anerkennung von Wohnen als Grundrecht und nicht als bloße Ware.+
 

Ein zentraler Punkt des Plans ist die bessere Nutzung bestehender Gebäude durch Sanierung, energetische Verbesserungen, Umnutzung, den Abbau von Leerstand und die Regulierung kurzfristiger Vermietungen. Nach Ansicht des EEB bleibt die Kommission hier jedoch zu vage und müsse konkrete Maßnahmen vorlegen, um dieses nachhaltige Potenzial tatsächlich auszuschöpfen.

Zugleich warnt das EEB davor, dass das angekündigte „Housing Simplification Package“ ab 2027 zu einer Abschwächung von Umweltprüfungen führen könnte. Angesichts bereits stark belasteter Ökosysteme würden geringere Umweltstandards Gesundheit, saubere Luft und Wasser sowie die Klimaanpassungsfähigkeit Europas gefährden. Laut EU-Kommission verursachen mangelhafte Umweltvollzugsmaßnahmen bereits heute Schäden von rund 180 Milliarden Euro pro Jahr.

Darüber hinaus betont das EEB, dass die Wohnkrise nur dann nachhaltig gelöst werden kann, wenn die zunehmende Finanzialisierung des Wohnungsmarktes angegangen wird. Zwar erkennt der EU-Plan spekulative Entwicklungen an, doch müssten diesen Analysen konkrete Schritte folgen, um Wohnraum für Menschen leistbar zu halten – und nicht primär für Investoren. Private Investitionen seien nur dann sinnvoll, wenn klare Leitplanken sicherstellen, dass sie zu bezahlbarem, klima- und naturverträglichem Wohnraum führen.

Nun liege es an den EU-Mitgliedstaaten, dieses Potenzial zu nutzen. Die Zivilgesellschaft fordert verbindliche Standards, ausreichende Mittel für groß angelegte Sanierungen, Schutzmaßnahmen für vulnerable Gruppen und die Natur sowie klare Verantwortlichkeiten, damit aus politischen Empfehlungen reale Verbesserungen werden.

„Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Mit Substanz und Ambition kann Wohnen zu Europas schnellstem Weg zu mehr Gerechtigkeit, Resilienz und Nachhaltigkeit werden“, so Sonja Leyvraz vom EEB.

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