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Die tschechische Energiepolitik auf einer Einbahn in die Sackgasse

04.07.2024

Vier weitere Atomkraftwerke, SMRs.. und ein Endlager für hochradioaktiven Atommüll

© Sly auf Pixabay
© Sly auf Pixabay
In den letzten Monaten hat die Tschechische Republik mit ihren Plänen zum Ausbau der Atomenergie Aufmerksamkeit erregt. Mit dem Bau von vier weiteren Reaktoren auf den Standorten in Dukovany und Temelín soll ja die aktuelle Leistung mehr als verdoppelt werden. Dazu kämen noch Forschung und Entwicklung und der eventuelle Bau von sogenannten SMRs (Small Modular Reactors) im Umfeld von Temelín unter der schmissigen Bezeichnung „Nuclear Park“. Vergessen werden darf auch nicht der Bau eines obligaten Endlagers für hochradioaktiven Atommüll.
Gerold Wagner vom Anti Atom Komitee sieht das so: „Ein Energiekonzept ohne Atomkraft ist für die tschechische Regierung von vornherein unvorstellbar und so ist man in Prag, auf der Suche nach Ersatz für fossile Energie, anscheinend voll auf die Versprechen der Atomlobby hereingefallen. Diese ist praktisch bankrott und händeringend auf der Jagd nach frischem Geld, das dazu mit völlig unrealistischen, teils skurrilen Ansagen. Sie hofft unter anderem wohl auch auf die Fördertöpfe der EU für den Klimaschutz.“ – Vorerst nimmt die EU einmal 10 Millionen Euro für die Entwicklung von Brennstoff für europäische AKWs in die Hand.
Dass die geplanten Vorhaben richtig viele Milliarden kosten und das tschechische Budget auch im Rahmen günstigster Prognosen an seine Grenzen bringen würden, liegt auf der Hand. – Wenn man aber von der Errichtung der letzten AKWs in Europa etwas mitnehmen kann, dann das, dass sich die Baukosten mindestens verdreifacht haben und die veranschlagten Bauzeiten um Jahre überschritten wurden. Tatsächlich weiß die tschechische Regierung bis heute noch nicht, wie die neuen Reaktoren finanziert werden sollen.
„Das Einzige, was mit dem Ausbau der Atomkraft erreicht werden würde, wären neben den Abhängigkeiten vom Ausland noch mehr Risiken, noch mehr Atommüll, noch mehr Endlager“, meint Manfred Doppler. „All die angeblichen Lösungen sind in Wahrheit, und das seit siebzig Jahren, meist nur Konzepte, nicht selten ohnehin nur heiße Luft. Nichts davon ist verfügbar.“
Es gibt aber auch immer wieder Stimmen, die sich kritisch zu einem derartig massiven Ausbau der Atomkraft in Tschechien aussprechen, Alternativen ansprechen und sogar Windkraft ins Spiel bringen. So gibt es, auch im Interesse Tschechiens, noch immer die Hoffnung, dass vor der Unterzeichnung der Ausbauverträge seitens der Entscheidungsträger ebenfalls jemand die Sache durchrechnet. – In Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Effizienz und Klimarelevanz.
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04.07.2024 | Autor*in: holler
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