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Die Atomförderung ist eine Schande

16.02.2012

Eine Ansichtssache von DI Volker Helldorf

ja © Antiatom
ja © Antiatom
Das wir sparen müssen, weil vorhergehende Regierungen zu viel ausgegeben haben, ist natürlich klar. Das wir viel mehr sparen müssen, weil wir Griechenland und die Hypo usw. bezahlen sollen, ist schon schwerer vermittelbar. Aber dass wir noch mehr sparen müssen, damit die Atomlobby mit 2,5 mal so vielen Förderungen beschenkt werden kann, da hat kein Österreicher mehr Verständnis dafür.
Haben sie uns doch immer gesagt, wie billig der Atomstrom ist. Nicht dazugesagt haben sie uns, dass die Förderung für die Atomenergie aus dem Steuertopf in Deutschland z. B:40 Milliarden gekostet hat.
Würden wir seit Zwentendorf die Alternativen dermaßen gefördert haben, wie wir der Atomlobby beschenkt haben, bräuchten wir uns heute mit keiner Co2 Strafabgabe mehr herumschlagen.
Mit einer einzigen Förderung, mit 105 Millionen, die die Bundesregierung heuer zur Förderung der Atomenergie bereitstellt, könnten wir 100 große Kleinkraftwerke mit 1,05 Mio. je Kraftwerk fördern und bräuchten dann keinen Atomstrom mehr importieren.
Das ganze Geld wäre im Inland geblieben. Es käme unseren Leuten und unserer Wirtschaft zu Gute. Und in jedem weitern Jahr ständen schon wieder 105 Millionen zur Verfügung, denn diese Förderungen werden ja noch viele Jahre weiterlaufen, weil unsere Regierung nicht zu erkennen gibt, diese Förderung stoppen zu wollen. Warum wird so eklatant gegen den Willen des Volkes entschieden?
Die heurige Aufstockung der Fördermittel für die Atomenergie von 4o Mio. auf 105 Millionen, das schlägt dem Faß den Boden aus. Und das mitten im Sparpaket? Das ist die Diktatur der Konzerne.
Wenn sich die Regierung nicht mehr gegen diese Atom-Mafia wehren kann, warum lassen sie dann nicht eine Volksabstimmung zu? Keine Volksabstimmung hätte mehr Zulauf wie eine Abstimmung gegen die Förderung der Atomkraftwerke.
In gleichem Abwasch, könnte man auch über die Millionennförderungen für die grüne Gentechnik abstimmen.
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16.02.2012 | Gastautor*In: Dipl. Ing. Volker Helldorff Dipl. Ing. Volker Helldorff
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