Deutschlandweite Proteste 40 Jahre nach Tschernobyl
Bonn, Berlin - Anlässlich des 40. Jahrestages der Atomkatastrophe in Tschernobyl (Sonntag, 26. April) erinnert der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) an die Opfer der Atomindustrie und fordert erneut den vollständigen Ausstieg aus der Atomenergie in der Bundesrepublik - und auch international. Mit
Mahnwachen, Infoveranstaltungen und Gottesdiensten erinnern Anti-Atomkraft-Initiativen und weitere Organisationen an die Tschernobyl-Katastrophe und warnen vor aktuellen Gefahren der Atomindustrie.
Mit Nachdruck wird vom BBU anlässlich des Jahrestages der Atomkatastrophe kritisiert, dass der Forschungsreaktor in Garching (Bayern) noch immer nicht endgültig stillgelegt wurde, dass noch immer mit unbefristeten Genehmigungen Uran in den Uranfabriken in Gronau (NRW) und Lingen (Niedersachsen) für den AKW-Einsatz im Ausland vorbereitet wird und dass auch noch immer in der Bundesrepublik Deutschland Atomforschung betrieben wird (z. B. für neue Nuklear-Brennstoffe). Zudem kritisiert der BBU die Pläne zum Bau neuer Atomkraftwerke, z. B. in den Niederlanden, obwohl es weltweit kein Endlager für die bisher
produzierten Atommüllberge gibt.
Weitere Proteste 40 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe
Der BBU weist darauf hin, dass an früheren und aktuellen Atomstandorten, zum Beispiel in Lingen (Niedersachsen) und beim AKW Neckarwestheim (Baden-Württemberg), sowie in vielen weiteren Städten im ganzen Bundesgebiet, rund um den 40. Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl (26. April) Aktionen gegen jegliche Nutzung der Atomenergie stattfinden.
Eine (unvollständige) Übersicht der Aktionsorte findet man unter www.bbu-online.de/Termine/Termine.htm
Aktuell unterstützt der BBU auch die Proteste gegen die Castor-Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus. Am frühen Mittwoch-Morgen erreichte unter Protest der 2. Castorbehälter aus Jülich das Atommüll-Lager in Ahaus. 150 weitere Castor-Behälter sollen folgen.
Zudem droht auch ein Castortransport aus Großbritannien zum Atommüll-Lager beim Atomkraftwerk Brokdorf (Schleswig-Holstein). Mehr zum Protest unter castor-stoppen.de/ticker
Der BBU lehnt auch die häufigen Urantransporte von und zu den Uranfabriken in Gronau und Lingen ab und wird auch weiterhin die Proteste gegen diese Transporte unterstützen.
BBU für einen internationalen und umfassenden Atomausstieg
Aus Sicht des BBU war es vor drei Jahren im April 2023 ein großes Ereignis, dass endlich die letzten Atomkraftwerke in Niedersachsen, Baden-Württemberg und in Bayern endgültig vom Netz genommen wurden. "Damit ist der Atomausstieg noch nicht abgeschlossen. Auch die Atomanlagen in Gronau, Lingen und Garching müssen gestoppt werden. Und natürlich wird sich die Anti-Atomkraft-Bewegung weiterhin für einen umfassenden internationalen Atomausstieg einsetzen. Und der Uranabbau in afrikanischen und anderen Ländern muss beendet werden, damit das Uran nicht länger für Atomkraftwerke oder für Atomwaffen genutzt werden kann“, fordert BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.
Mahnwachen, Infoveranstaltungen und Gottesdiensten erinnern Anti-Atomkraft-Initiativen und weitere Organisationen an die Tschernobyl-Katastrophe und warnen vor aktuellen Gefahren der Atomindustrie.
Mit Nachdruck wird vom BBU anlässlich des Jahrestages der Atomkatastrophe kritisiert, dass der Forschungsreaktor in Garching (Bayern) noch immer nicht endgültig stillgelegt wurde, dass noch immer mit unbefristeten Genehmigungen Uran in den Uranfabriken in Gronau (NRW) und Lingen (Niedersachsen) für den AKW-Einsatz im Ausland vorbereitet wird und dass auch noch immer in der Bundesrepublik Deutschland Atomforschung betrieben wird (z. B. für neue Nuklear-Brennstoffe). Zudem kritisiert der BBU die Pläne zum Bau neuer Atomkraftwerke, z. B. in den Niederlanden, obwohl es weltweit kein Endlager für die bisher
produzierten Atommüllberge gibt.
Weitere Proteste 40 Jahre nach der Tschernobyl-Katastrophe
Der BBU weist darauf hin, dass an früheren und aktuellen Atomstandorten, zum Beispiel in Lingen (Niedersachsen) und beim AKW Neckarwestheim (Baden-Württemberg), sowie in vielen weiteren Städten im ganzen Bundesgebiet, rund um den 40. Jahrestag der Atomkatastrophe in Tschernobyl (26. April) Aktionen gegen jegliche Nutzung der Atomenergie stattfinden.
Eine (unvollständige) Übersicht der Aktionsorte findet man unter www.bbu-online.de/Termine/Termine.htm
Aktuell unterstützt der BBU auch die Proteste gegen die Castor-Atommülltransporte von Jülich nach Ahaus. Am frühen Mittwoch-Morgen erreichte unter Protest der 2. Castorbehälter aus Jülich das Atommüll-Lager in Ahaus. 150 weitere Castor-Behälter sollen folgen.
Zudem droht auch ein Castortransport aus Großbritannien zum Atommüll-Lager beim Atomkraftwerk Brokdorf (Schleswig-Holstein). Mehr zum Protest unter castor-stoppen.de/ticker
Der BBU lehnt auch die häufigen Urantransporte von und zu den Uranfabriken in Gronau und Lingen ab und wird auch weiterhin die Proteste gegen diese Transporte unterstützen.
BBU für einen internationalen und umfassenden Atomausstieg
Aus Sicht des BBU war es vor drei Jahren im April 2023 ein großes Ereignis, dass endlich die letzten Atomkraftwerke in Niedersachsen, Baden-Württemberg und in Bayern endgültig vom Netz genommen wurden. "Damit ist der Atomausstieg noch nicht abgeschlossen. Auch die Atomanlagen in Gronau, Lingen und Garching müssen gestoppt werden. Und natürlich wird sich die Anti-Atomkraft-Bewegung weiterhin für einen umfassenden internationalen Atomausstieg einsetzen. Und der Uranabbau in afrikanischen und anderen Ländern muss beendet werden, damit das Uran nicht länger für Atomkraftwerke oder für Atomwaffen genutzt werden kann“, fordert BBU-Vorstandsmitglied Udo Buchholz.