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Deutschland versus EU: Erdgassubventionen verletzen EU-Wettbewerbsrecht

13.11.2025

Wo bleibt plötzlich die Technologieoffenheit?

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© Ted Eytan
Seit Monaten werden in Deutschland die Pläne der Wirtschaftsministerin Katherina Reiche kritisiert, mehrere Erdgas-Kraftwerke bauen zu wollen.

Dagegen hat nun der Ökostromanbieter Green Energy Planet (GEP) Beschwerde bei der EU-Wettbewerbskommission erhoben.

Denn der Bau der fossilen Kraftwerke werde nur mit staatlichen Subventionen möglich sein. Konkret rechnet GEP mit der satten Summe von 1 Mrd. € pro GW Kraftwerksleistung, was in Summe der ministeriellen Pläne rund 20 Mrd. € ergeben würde.

GEP sieht in den Absichten Reiches gleich mehrere Rechtsverstöße: 
  • Zunächst, und das ist für eine Wirtschaftsministerin einigermaßen pikant, werde der Wettbewerb verzerrt, wenn Fossil-Kraftwerke, die ohne Subvention keine kWh produzieren würden, Ökostrom aus dem Markt verdrängen.
  • Weiters unterlaufe man auf diese Weise Grundprinzipien der EU-Leitlinien für Klima-, Umwelt- und Energiebeihilfen (CEEAG).
  • Speziell die von der deutschen Regierung dauernd gepredigte Technologieoffenheit wird völlig ausgeblendet, wenn der fossilen Energie, im Sinne von vorgestriger Kraftwerkstechnik, der Vorzug gegeben würde.
  • Schließlich wirke jegliche fossile Kraftwerksstrategie gegen innerdeutsche Energiewende-Anstrengungen und zementiere die Abhängigkeit des Landes von Energieimporten auf Jahrzehnte ein.

 

Links

  • Aussendung GEP
  • Dr. Fritz Binder-Krieglstein
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13.11.2025
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Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 7. Dezember 2025, 67.875 Artikel Online

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