Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie
KEY26 850x109 ted static

Der beschleunigte Niedergang der Atomindustrie

11.07.2012

Atomenergie ist weltweit rückgängig

© www.sxc.hu
© www.sxc.hu
Diese Woche wurde der neue World Nuclear Industry Status Report 2012 publiziert. Das Fazit: Die Atomenergie ist weltweit im Rückgang und die Atomindustrie verliert an Wert. Die erneuerbaren Energien hingegen entwickeln sich rasant. Der Bericht wurde von der Schweizerischen Energie–Stiftung SES unterstützt.
Die Atomenergie ist weltweit rückgängig. Und war massiv: Der Anteil Atomstrom an der weltweitern Elektrizitätsproduktion hatte seinen Peak in den 90er Jahren mit einem Maximum von 17%. 2011 lag der Anteil bei gerade noch 11%. Mycle Schneider portraitiert also zwanzig Jahre nach dem ersten World Nuclear Industry Status Report eine Atomindustrie, die unter den kumulierten Einflüssen der Weltwirtschaftskrise, den Folgen von Fukushima, starken Konkurrenten sowie unter ihren eigenen Planungs– und Managementproblemen leidet. Das zeigen auch die folgenden Beispiele:
Im Jahr 2011 gingen nur sieben Reaktoren in Betrieb, 19 Anlagen wurden abgeschaltet1 .
Vier Länder beschlossen den Atomausstieg.
Mindestens fünf Länder entschieden sich gegen den Einstieg oder Wiedereinstieg in die Atomenergie.
Die Titel der in Europa grössten Atomfirma Areva verlor seit 2007 ganze 88%. EDF, die französische Atomkraft–Betreiberin, 83%. Zwei Drittel der bewerteten Atomfirmen und AKW–Betreiber wurden in den letzten fünf Jahren von der Ratingagentur Standard & Poor‚s massiv abgewertet.
Auch die Schweizer Energiekonzerne verloren in den vergangenen fünf Jahren massiv an Wert: Die BKW verzeichnet –76% und die Alpiq –66%.
Im Gegensatz dazu ist die Entwicklung der erneuerbaren Energien rasant:
Die installierten Kapazitäten bei Wind– und Solarstrom wuchsen in China in den letzten fünf Jahren um den Faktor 50, währen die Kapazität beim Atomstrom lediglich um den Faktor 1,5 anstieg. Seit 2000 sank die AKW–Kapazität in der EU um 14 GW während eine Leistung von 142 GW an erneuerbaren Energien zugebaut wurden.
In Deutschland wurde 2011 erstmals mehr Strom aus erneuerbaren Energien produziert als in Atomkraftwerken.
  • Drucken
  • Empfehlen
11.07.2012 | Gastautor*In: Sabine von Stockar
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

AKW Temelin: Klage vor dem Europischen Gerichtshof

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

An der Schwelle zu einem neuen Kohlezeitalter?

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Freitag, 12. Dezember 2025, 67.921 Artikel Online

Weitere Themen

  • STUDIE: Tschechiens Stromnetz gefährlich veraltet
  • Grüne Zustimmung ebnet Weg für das neue "Billigstromgesetz"
  • Weg zu einer klimaneutralen EU reduziert fossile Brennstoffe bis 2050 um 90 Prozent  
  • Wenn Kompromiss, dann E-Motor und Rangeextender
  • Energy Sharing als regionaler Motor der Energiezukunft
  • Expertenkommission mahnt: Für die Energiewende braucht es mehr Entschlossenheit - und ein modernes Marktdesign
  • Ägypten setzt auf Gigawatt-Energie: Wie das Land zur neuen Drehscheibe für erneuerbare Energien wird
  • Tschechien: Liberec startet Bürgerenergieprojekt
  • Wien warnt vor Small Modular Reactors: „EU geht mit Atomkraft in die falsche Richtung“ 
  • Zieleinlauf für atomstopp beim Linz Marathon
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
12.929 Artikel | Seite 1 von 1.293

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2025 oekonews.at
© www.sxc.hu

© www.sxc.hu