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COP30: Weltgemeinschaft braucht große Ziele

11.11.2025

Wiener Klimastadtrat: Die Maßnahmen von heute entscheiden über das Leben von morgen

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© PID/Christian Fürthner / Klimastadtrat Czernohorszky
Wien -  Die diesjährige Jubiläums-COP steht unter denkbar schlechten Vorzeichen: Das vor bereits 10 Jahren im Pariser Abkommen vereinbarte Ziel einer Erderwärmung von 1,5 bis maximal 2 Grad Celsius scheint laut Berichten aus heutiger Sicht unerreichbar. "Angesichts dieser Hiobsbotschaft sollte  allen Nationen längst klar sein, dass die globalen Klima-Maßnahmen nicht ausreichen und jede heute getätigte oder unterlassene Handlung über das Leben von morgen entscheiden“, sagt Wiens Klimastadtrat  Jürgen Czernohorszky.
 

Entmutigung fehl am Platz

 

Entmutigung sei aber nicht angebracht, betont Czernohorszky, denn: „Als globale Gemeinschaft haben wir schon viel erreicht. Erst im Sommer wurde bekannt, dass das Ziel der EU, die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 54 % zu reduzieren, ziemlich sicher erreichbar ist. Das sind Nachrichten, die positiv stimmen und motivieren.“
Daran sei zu erkennen, dass die internationale Gemeinschaft sehr wohl in der Lage sei, wirksame Maßnahmen gegen die Klimakrise zu setzen.
 

Klare und umfassende Ziele gefordert

 

Von der COP erhofft sich Czernohorszky „klare Bekenntnisse der Weltgemeinschaft zu einem umfassenden Klimaschutz, den Mut zu vermeintlich unpopulären Entscheidungen, ein Voranstellen sozialer Überlegungen vor wirtschaftlichen und ein Ende großer Reden.“ Ohne global greifende Klimaziele und die Zusammenarbeit aller Staaten sei kein ausreichender Fortschritt möglich: „Wir müssen uns gegenseitig unterstützen, auf internationaler wie nationaler Ebene.“, sagt Czernohorszky .
 

Als sehr positiv wertet Czernohorszky die Einigung der EU auf eine 90-prozentige CO2-Reduktion bis 2040. „Es ist äußerst wichtig, geeint zur COP zu gehen, denn nur eine starke EU kann auf internationalem Parkett den nötigen Druck ausüben.“, so der Klimastadtrat.
 

EU-Richtlinie nimmt Staaten in die Pflicht

 

Der Klimastadtrat erinnert an das Festhalten Wiens am eigenen Ziel der Klimaneutralität bis 2040. Die neue EU-Richtlinie sei dafür von großer Wichtigkeit, da sie die Staaten in die Pflicht nehme.

„In den vergangenen fünf Jahren hat Wien umfassende Maßnahmen ergriffen, mit denen wir beachtliche Klimaschutz-Erfolge erzielen konnten. Auch dieses Jahr sind die Treibhausgasemissionen in Wien laut UBA um 6 Prozent gesunken und der Rückgang damit erneut doppelt so hoch wie im Bundesschnitt.“, erinnert Czernohorszky.

Klar sei aber auch, dass Wien die Unterstützung des Bundes benötigt. Konkret geht es um ein stichfestes Bundes-Klimaschutzgesetz, Änderungen wesentlicher Gesetzestexte und eine breite Förderunterstützung. Wien hat auf kommunaler Ebene wichtige Grundlagen für weitere Schritte in Richtung Gasunabhängigkeit geschaffen (Klimagesetz, Wärmeplan, Strategie „Raus aus Gas” etc.). Mithilfe entsprechender Bundesregelungen werde der Umstieg auf erneuerbare Energien besser planbar und damit schneller umsetzbar.

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11.11.2025
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Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 7. Dezember 2025, 67.875 Artikel Online

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