COP29: Deutschland sagt weitere 60 Millionen Euro zu
Baku -
Jan Kowalzig, Experte für Klimawandel und Klimapolitik, ist in Baku vor Ort: „Obwohl wir hier in Baku über Billionen Dollar reden müssen, die der Globale Süden an Unterstützung und Investitionen für die Bewältigung der Klimakrise braucht, ist die heutige Zusage der Bundesregierung an den Anpassungsfonds begrüßenswert. Der Fonds leistet wichtige Arbeit zur Unterstützung einkommensschwacher Länder bei der Anpassung an die klimatischen Veränderungen und wird von allen Seiten als wirkungsvolles Instrument anerkannt. Zusagen an den Fonds stärken damit auch das Vertrauen zwischen armen und reichen Ländern, auch wenn die Zusage angesichts des wachsenden Bedarfs in den gefährdeten Ländern einen relativ kleinen Beitrag darstellt."
„In jedem Fall gilt: Die über solche Zusagen ermöglichte Unterstützung für Anpassung und klimaresiliente Entwicklung in den einkommensschwachen Ländern zahlt sich auch für Deutschland aus. Der Klimawandel verschärft nicht nur Armut, Hunger und Ungerechtigkeit in den betroffenen Ländern, sondern kann auch zu sozialen Verwerfungen, Konflikten und Gewalt führen. Das aber hat in unserer vernetzten Welt früher oder später auch negative Auswirkungen auf Deutschland und unsere wirtschaftliche Entwicklung, wie wir es ja auch jetzt angesichts der derzeitigen Krisen erleben", betont Jan Kowalzig.
Weiter: „Mit der Zusage setzt Deutschland nun andere Länder unter Zugzwang. Um nur halbwegs die Projektpipeline des Fonds abarbeiten zu können, braucht der Fonds insgesamt 300 Millionen US-Dollar für das nächste Jahr. Die bisher geleisteten Zusagen einiger Länder reichen also noch nicht. Jetzt müssen Länder wie Frankreich, die USA oder Großbritannien gleichziehen – einige Tage bleiben ihnen ja noch."
Jan Kowalzig, Experte für Klimawandel und Klimapolitik, ist in Baku vor Ort: „Obwohl wir hier in Baku über Billionen Dollar reden müssen, die der Globale Süden an Unterstützung und Investitionen für die Bewältigung der Klimakrise braucht, ist die heutige Zusage der Bundesregierung an den Anpassungsfonds begrüßenswert. Der Fonds leistet wichtige Arbeit zur Unterstützung einkommensschwacher Länder bei der Anpassung an die klimatischen Veränderungen und wird von allen Seiten als wirkungsvolles Instrument anerkannt. Zusagen an den Fonds stärken damit auch das Vertrauen zwischen armen und reichen Ländern, auch wenn die Zusage angesichts des wachsenden Bedarfs in den gefährdeten Ländern einen relativ kleinen Beitrag darstellt."
„In jedem Fall gilt: Die über solche Zusagen ermöglichte Unterstützung für Anpassung und klimaresiliente Entwicklung in den einkommensschwachen Ländern zahlt sich auch für Deutschland aus. Der Klimawandel verschärft nicht nur Armut, Hunger und Ungerechtigkeit in den betroffenen Ländern, sondern kann auch zu sozialen Verwerfungen, Konflikten und Gewalt führen. Das aber hat in unserer vernetzten Welt früher oder später auch negative Auswirkungen auf Deutschland und unsere wirtschaftliche Entwicklung, wie wir es ja auch jetzt angesichts der derzeitigen Krisen erleben", betont Jan Kowalzig.
Weiter: „Mit der Zusage setzt Deutschland nun andere Länder unter Zugzwang. Um nur halbwegs die Projektpipeline des Fonds abarbeiten zu können, braucht der Fonds insgesamt 300 Millionen US-Dollar für das nächste Jahr. Die bisher geleisteten Zusagen einiger Länder reichen also noch nicht. Jetzt müssen Länder wie Frankreich, die USA oder Großbritannien gleichziehen – einige Tage bleiben ihnen ja noch."