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Citybike Wien: Weitere Verbesserungen des beliebten Gratis–Radls

04.03.2009

Das beliebte Wiener Stadtrad wird noch sicherer und komfortabler

ja © Citybike Wien – www.citybikewien.at
ja © Citybike Wien – www.citybikewien.at
Über 5 Jahre sind seit dem Start von Citybike Wien bereits vergangen. Das System ist in dieser Zeit stetig gewachsen und wurde stetig weiterentwickelt und verbessert. Gleich geblieben sind die Räder, doch das wird sich jetzt ändern, denn mit der Radsaison 2009 führt Citybike Wien ein neues Radmodell ein.

Die Räder kommen in die Gänge

Wenn es etwas gibt, das die Citybike–Gemeinde einstimmig gefordert hat, dann ist es eine Gangschaltung. Diesem Wunsch wird mit dem neuen Modell entsprochen: die Räder verfügen über eine 3–Gang–Schaltung der Marke Shimano. Die Vorteile für die Nutzer sind evident: mit den Gängen einher geht deutlich mehr Fahrkomfort und auch Fahrspaß. Vor allem aber wird damit auch der Topologie Wiens entsprochen, die im wachsenden System eine immer größere Rolle spielt.

Neues Rad bringt noch mehr Komfort & Sicherheit

Eine weitere Neuerung sind die Reifen: Citybike Wien nutzt die neuesten Entwicklungen im Bereich der Vollgummireifen, um ein deutlich komfortableres Fahrgefühl zu erreichen. Die neuen Gummis bieten eine verbesserte Dämpfung, wodurch Fahrten spürbar ruhiger werden. Außerdem konnte der Rollwiderstand vermindert werden – somit erfordert das Fahren weniger Kraft. Gleichzeitig sind die neuen Reifen mit durchgehenden Reflektorstreifen ausgestattet, um die Sichtbarkeit noch einmal deutlich zu steigern – durch die runde Form und der starken Leuchtkraft sind die Räder so schon aus großer Entfernung zu sehen. Außerdem leuchten die Rücklichter, dank einer elektronischen Standlichtautomatik (über Kondensator), in Zukunft auch nach dem Stehenbleiben weiter – ein großer Vorteil etwa beim Halten an Kreuzungen, um für die Nachkommenden sichtbar zu bleiben. Die Citybikes sind so in der Nacht ein leuchtendes Beispiel für bestmögliche Sichtbarkeit.

Citybike Wien als weltweites Erfolgsmodell

Citybike Wien umfasst derzeit 60 Stationen, die über 16 Bezirke verteilt sind. 2008 wurden in mehr als 363.000 Fahrten über 1,1 Mio. km zurückgelegt. Seit dem Start haben sich mehr als 161.000 BenutzerInnen angemeldet.

oekonews meint: Ein Ausbau und Verdichtung des Citybike–Netzes nach Pariser Vorbild wäre jetzt der nächste Schritt

Es ist schön zu lesen, dass sich eines der besten Projekte im Bereich der nachhaltigen Mobilität in Wien technisch weiter verbessert.
Mindestens genauso wichtig ist aber die massive Verdichtung der Stationen. Derzeit ist der Abstand in den inneren Bezirken etwa einen Kilometer. Wenn alle Bike–Boxen voll sind und man das Rad zurückgeben möchte, muss man diesen Kilometer zur nächsten Station fahren – und dann wieder zurückgehen. Sinnvoller als der Ausbau in weitere Bezirke ist deshalb die Verdichtung der Stationen, die hoffentlich (von der verantwortlichen Stadt Wien und den Bezirken) bald angegangen wird. Durch die Kosteneinsparungen des Radverkehrs durch Vermeidung der externen Umwelt– und Gesundheitskosten sind die Installationskosten der Stationen bald amortisiert. Würden beispielsweise nur die Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung eines Jahres für den Bau von Citybike–Stationen verwendet werden, könnten innerhalb eines Jahres 1000 (!!) Stationen geschaffen werden. Damit wäre jeder Wiener Bezirk dicht erschlossen. Innerhalb eines Jahres! Nächstes Jahr ist in Wien Wahljahr. Vielleicht kommt ja eine Partei auf diese Idee…. Wer meint, diese Forderung ist Phantasterei, der soll nach Paris schauen: Da gibt‚s bereits heute ein derart dichtes Citybike–Netz.
Wir wünschen daher dem engagierten Citybike–Team und der Gewista viel Erfolg und die Eröffnung vieler neuer Citybike–Stationen, damit der Radverkehr in Wien weiter ansteigt.

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04.03.2009 | Autor*in: pawek
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