BMW startet bald Batteriefertigung für elektrischen iX5 in den USA
Woodruff - Das neue BMW Group Werk Woodruff bereitet sich auf den Start der Serienproduktion von Hochvoltbatterien für den vollelektrischen BMW iX5 vor. Die Fertigung der Batterien der sechsten Generation (Gen6) soll im Dezember beginnen. Mehr als 300 Mitarbeitende und rund 250 Roboter sollen dabei für eine weitgehend automatisierte und lückenlos überwachte Produktion sorgen.
Künstliche Intelligenz analysiert die Produktionsdaten in Echtzeit und unterstützt die sogenannte Null-Fehler-Produktion. Auch digitale Zwillinge und Virtual-Reality-Anwendungen kommen zum Einsatz. So trainieren die Beschäftigten Abläufe zunächst in einer virtuellen Abbildung der Fertigung, bevor sie an den realen Anlagen arbeiten.
Die Gen6-Batterien setzen auf zylindrische Rundzellen und eine 800-Volt-Technologie. Im BMW iX5 60 xDrive verfügen sie über einen nutzbaren Energiegehalt von 144 kWh in den USA beziehungsweise 141 kWh in Europa. Gegenüber der Vorgängergeneration soll der CO₂e-Ausstoß pro Wattstunde um rund 28 Prozent gesenkt worden sein. Dabei kommen unter anderem Sekundärmaterialien für Kobalt, Lithium und Nickel sowie erneuerbare Energien bei der Zellproduktion zum Einsatz.
Die Batterien werden im rund 15 Meilen entfernten BMW-Werk Spartanburg in die Fahrzeuge eingebaut. Woodruff ist Teil einer globalen Produktionsstrategie, bei der BMW Batteriewerke möglichst nahe an den jeweiligen Fahrzeugwerken errichtet. Das Werk soll im Normalbetrieb vollständig ohne fossile Brennstoffe auskommen.