Biodiesel aus tierischen Fetten
Die Technologie sei "sehr überzeugend", stellte Niederösterreichs Agrarlandesrat Josef Plank bei einem "Abstecher" ins Werk Malchin (Mecklenburg–Vorpommern) der Saria Bio–Industries, am Rande seines Besuchs bei der "Grünen Woche" in Berlin fest.
Auf dem Areal der Tierkörperverwertungsanlage werden seit Oktober 2001 tierische Fette zu Biodiesel verarbeitet. Es handelt sich um die europaweit erste derartige Anlage. In dem Werk werden, wie von Beginn an angestrebt, 13 Mio. Liter Biodiesel pro Jahr produziert. In Verwendung steht der Treibstoff im Fuhrpark der Saria und des Mutterunternehmens Rethmann, die Entsorgungsfirma hat ihren Sitz in Selm/Nordrhein–Westfalen. Es handelt sich dabei um etwa 1.000 Lkw.
Das Projekt sei "beispielgebend für Weiterentwicklung in einem schwierigen Feld", sagte Plank. Eine derartige Anlage sei auch in Österreich von Interesse. Diesbezüglich seien jedoch noch "rechtliche Fragen auf europäischer Ebene offen".
Laut Saria–Eigentümer Klemens Rethmann geht es bei einer EU–Entscheidung insbesondere darum, ob künftig auch so genanntes Risikomaterial der Kategorie 1 (Rinderabfälle) für die Biodiesel–Produktion verwendet werden darf. Ist dies der Fall, sei daran gedacht, weitere Anlagen in Betrieb zu nehmen. Als mögliche Standorte nannte Rethmann einerseits Nordrhein–Westfalen und andererseits Zentraleuropa – womit auch Tulln (seit 1990 ein Saria–Betrieb) in Frage käme.
Im Fuhrpark des Unternehmens gebe es Lkw, die mit dem Biodiesel aus tierischen Fetten, 50 Prozent des "Rohstoffs" kommen aus der eigenen Tierkörperverwertungsanlage in Malchin "schon 400.000 Kilometer gefahren sind", sagte Saria–Vorstand Manfred Gellner. Durch die besonderen Schmiereigenschaften gebe es deutlich weniger Abrieb und Ablagerungen in den Motoren. Aus Gellners Worten war aber auch zu hören, dass das Produkt mit Imageproblemen zu kämpfen hat. Der Treibstoff werde nämlich auch "Kadaverdiesel" genannt.
Auf dem Areal der Tierkörperverwertungsanlage werden seit Oktober 2001 tierische Fette zu Biodiesel verarbeitet. Es handelt sich um die europaweit erste derartige Anlage. In dem Werk werden, wie von Beginn an angestrebt, 13 Mio. Liter Biodiesel pro Jahr produziert. In Verwendung steht der Treibstoff im Fuhrpark der Saria und des Mutterunternehmens Rethmann, die Entsorgungsfirma hat ihren Sitz in Selm/Nordrhein–Westfalen. Es handelt sich dabei um etwa 1.000 Lkw.
Das Projekt sei "beispielgebend für Weiterentwicklung in einem schwierigen Feld", sagte Plank. Eine derartige Anlage sei auch in Österreich von Interesse. Diesbezüglich seien jedoch noch "rechtliche Fragen auf europäischer Ebene offen".
Laut Saria–Eigentümer Klemens Rethmann geht es bei einer EU–Entscheidung insbesondere darum, ob künftig auch so genanntes Risikomaterial der Kategorie 1 (Rinderabfälle) für die Biodiesel–Produktion verwendet werden darf. Ist dies der Fall, sei daran gedacht, weitere Anlagen in Betrieb zu nehmen. Als mögliche Standorte nannte Rethmann einerseits Nordrhein–Westfalen und andererseits Zentraleuropa – womit auch Tulln (seit 1990 ein Saria–Betrieb) in Frage käme.
Im Fuhrpark des Unternehmens gebe es Lkw, die mit dem Biodiesel aus tierischen Fetten, 50 Prozent des "Rohstoffs" kommen aus der eigenen Tierkörperverwertungsanlage in Malchin "schon 400.000 Kilometer gefahren sind", sagte Saria–Vorstand Manfred Gellner. Durch die besonderen Schmiereigenschaften gebe es deutlich weniger Abrieb und Ablagerungen in den Motoren. Aus Gellners Worten war aber auch zu hören, dass das Produkt mit Imageproblemen zu kämpfen hat. Der Treibstoff werde nämlich auch "Kadaverdiesel" genannt.