Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne(current)1
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Sonne
EWSBanner

Batteriespeicher: PV&B Austria fordert faire Netztarife

29.09.2026

Netzdienlichkeit statt Projektform: Der Branchenverband kritisiert die geplante unterschiedliche Behandlung von Stand-alone- und Hybrid-Speichern. Entscheidend müsse sein, ob ein Speicher das Stromnetz tatsächlich entlastet.

Delta Charge Battery 3.jpg
Delta Charge Batteriespeicher © Delta Charge

Wien – Wie Batteriespeicher künftig bei den Netzentgelten behandelt werden, sorgt derzeit für Diskussionen. Der Bundesverband Photovoltaic & Battery Austria (PV&B Austria) fordert, die Gebühren nicht danach zu bemessen, ob ein Speicher allein betrieben oder mit einer Photovoltaik- oder Windkraftanlage kombiniert wird. Entscheidend müsse vielmehr die tatsächliche Wirkung auf das Stromnetz sein.

Nach den derzeit diskutierten Regelungen sollen Stand-alone-Batteriespeicher unter bestimmten Voraussetzungen von Netzentgelten befreit werden. Für Batteriespeicher, die direkt mit einer PV- oder Windkraftanlage verbunden sind, soll diese Begünstigung hingegen nicht gelten.

Hybrid-Speicher können vorhandene Netze nutzen

Aus Sicht des Branchenverbands greift diese Unterscheidung zu kurz. Gerade bei sogenannten Hybrid-Projekten könnten Speicher die bereits vorhandene Netzinfrastruktur einer nahegelegenen Erzeugungsanlage mitnutzen. Dadurch könne zusätzlicher Netzausbau vermieden werden.

PV&B Austria verweist dabei auf mögliche langfristige Einsparungen von bis zu 15 Milliarden Euro. Das entspreche nach Angaben des Verbands etwa einem Drittel der angenommenen Kosten für den notwendigen Netzausbau.

Damit könnten Batteriespeicher nicht nur erneuerbaren Strom zeitlich verschieben, sondern auch dazu beitragen, bestehende Netze effizienter zu nutzen. Voraussetzung dafür ist allerdings eine Betriebsweise, die tatsächlich netzentlastend wirkt.

Netzdienlichkeit soll objektiv bewertet werden

Für PV&B Austria sollte daher nicht die technische oder wirtschaftliche Projektform über die Netzentgeltbelastung entscheiden. Stattdessen müsse anhand nachvollziehbarer Kriterien festgestellt werden, welchen Beitrag ein Speicher für das Stromnetz leistet.

„Wird die Batterie nachgewiesen netzentlastend und damit kostensparend betrieben, muss sich das bei den Netzgebühren für ein Batteriespeicherprojekt niederschlagen“, sagt Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender von PV&B Austria.

Der Verband fordert von der E-Control deshalb eine faktenbasierte Bewertung der Netzdienlichkeit von Batteriespeichern. Auch die aus seiner Sicht bestehende Benachteiligung von Speichern in Hybridprojekten müsse aufgehoben werden.

Speicher werden für Energiesystem immer wichtiger

Mit dem steigenden Anteil von Wind- und Solarstrom wächst der Bedarf an Flexibilität im Stromsystem. Batteriespeicher können überschüssigen Strom aufnehmen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder bereitstellen. Gleichzeitig können sie, abhängig von ihrer Betriebsweise, zur Entlastung von Netzen und zur besseren Auslastung vorhandener Infrastruktur beitragen.

Welche Kosten dafür künftig über Netzentgelte auf Speicherprojekte zukommen, ist daher auch für den weiteren Ausbau von Batteriespeichern relevant.

„Nur mit praxistauglichen Rahmenbedingungen können Speicher ihren Beitrag zu einem stabilen und leistbaren Stromsystem leisten“, so Paierl. PV&B Austria will diese Position auch im weiteren Verfahren zur Netzentgeltreform vertreten.

Verwandte Artikel

  • ČEZ beschleunigt Solarausbau in Tschechien
  • 5,9 Millionen Euro für Sonnenstrom und Speicher in der Obersteiermark
  • Solarpark im Damwildgatter: In Sötern verbindet ein neues Projekt Tierhaltung und Energiewende
  • Oberösterreich verdoppelt Leistung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen
  • Hohe Zustimmung für Photovoltaik in Tirol
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
29.09.2026
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Solarwärme macht Wärmenetze zukunftsfähig 

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Agri-PV als Hitzeschild: Soja wächst unter Solarmodulen

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Montag, 5. Oktober 2026, 70.318 Artikel Online

Weitere Themen

  • Bierbrauen mit der Sonne ohne fossile Brennstoffe: Hochschule Hannover entwickelt klimafreundliches Energiesystem
  • Bulgarien: Eröffnung von Solarmodulfabrik mit 1 GW Produktionskapazität
  • Österreichischer Solarpreis für PV-Parkplatzüberdachung in Waidhofen/Thaya
  • Roboter bauen und reinigen künftig Solaranlagen
  • Solarwärme macht Wärmenetze zukunftsfähig 
  • Batteriespeicher: PV&B Austria fordert faire Netztarife
  • Agri-PV als Hitzeschild: Soja wächst unter Solarmodulen
  • PV-Anlage per Dachfoto planen: Kostenloses Werkzeug setzt Module direkt ins Bild
  • ProSumer Österreich: Regierung muss künstliche Bremse bei der PV-Förderung wieder lösen
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
5.275 Artikel | Seite 1 von 528

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
Delta Charge Battery 3.jpg

Delta Charge Batteriespeicher © Delta Charge