Baden und Bootfahren im Nationalpark Donau-Auen: Natur mit Respekt genießen
Mit den heißen Sommertagen steigt auch der Wunsch nach Abkühlung. Der Nationalpark Donau-Auen bietet dafür zahlreiche Möglichkeiten zum Baden und Bootfahren – allerdings nicht überall. Um die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zu schützen, gelten in dem Schutzgebiet klare Regeln.
Während ausgewählte Gewässerabschnitte und Uferzonen für Erholungssuchende freigegeben sind, bleiben andere Bereiche ausschließlich der Natur vorbehalten. Besonders empfindliche Vogelarten wie Flussregenpfeifer und Flussuferläufer brüten auf Schotterinseln und Uferflächen. Störungen durch Menschen können dazu führen, dass Gelege überhitzen oder zerstört werden. Auch seltene Arten wie Seeadler und Schwarzstorch benötigen ungestörte Rückzugsräume.
Nicht motorisierte Boote dürfen daher nur auf bestimmten Seitengewässern in den Bereichen Schönau, Orth an der Donau, Stopfenreuth und Hainburg unterwegs sein. Die Donau selbst kann als Wasserstraße frei befahren werden, das Betreten der Ufer ist jedoch nur an ausgewiesenen Stellen erlaubt.
Zum Baden stehen unter anderem Gewässer in der Lobau, der Badeplatz in der Schönauer Au sowie freigegebene Donauuferabschnitte in Niederösterreich zur Verfügung. Beliebte Ziele sind die Strände bei den Orther Inseln und die Auterrasse Stopfenreuth.
Mit dieser bewährten Zonierung verbindet der Nationalpark Erholung und Naturschutz. Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, die Aulandschaft achtsam zu genießen und die geltenden Regeln zum Schutz der Natur einzuhalten. Weitere Informationen bietet die Freizeitkarte des Nationalparks sowie die Website.