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AutoScout24-Umfrage: Assistenzsysteme bei Fahrzeugen geliebt oder gehasst?

17.04.2026

Frauen und die mittlere Altersgruppe nutzen Assistenzsysteme besonders gerne. Zwei Drittel möchten jedoch selbst entscheiden, ob diese dauerhaft aktiviert sind.

TeslaModel3.png
Tesla Model 3 © Tesla Motors

Wien  - Fahrerassistenzsysteme in Autos wurden in den vergangenen Jahren stark ausgebaut. Ziel ist es, die Sicherheit und den Komfort beim Fahren zu erhöhen. Doch wie stehen Autofahrer:innen dazu? Kennen und nutzen sie diese Systeme überhaupt? Diesen Fragen ist AutoScout24 in einer Umfrage unter 500 österreichischen Autofahrer:innen nachgegangen, die im April von Innofact durchgeführt wurde.


Die Ergebnisse zeigen: Frauen nutzen die angebotenen Assistenzsysteme im Durchschnitt häufiger als Männer. Auch Personen im Alter zwischen 30 und 50 Jahren greifen verstärkt darauf zurück. Eher skeptisch zeigen sich hingegen junge Autofahrer:innen bis 29 Jahre sowie die Generation 50+. Grundsätzlich möchte eine deutliche Mehrheit selbst darüber entscheiden, ob Assistenzsysteme im Fahrzeug dauerhaft aktiviert sind oder nicht.
 

Rund ein Drittel der befragten Autobesitzer:innen freut sich über technische Neuerungen und Weiterentwicklungen bei Assistenzsystemen. Sie vertrauen darauf, dass diese zuverlässig funktionieren und die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Ebenso viele empfinden verpflichtende Assistenzsysteme jedoch als Einschränkung der individuellen Fahrweise (33 Prozent). Zudem haben 28 Prozent das Gefühl, dadurch teilweise die Kontrolle über ihr Fahrzeug zu verlieren. Etwa ein Viertel würde sich – wenn möglich – für ein Auto mit weniger verpflichtenden Assistenzsystemen entscheiden. Einig ist sich die Mehrheit von 64 Prozent darin, selbst bestimmen zu wollen, ob die Systeme permanent aktiv sind oder nicht.
 

Bekannt, aber nicht immer genutzt

 

Assistenzsysteme wie Einparkhilfe mit Sensoren, Tempomat, Regensensor, Rückfahrkamera, automatisches Licht, Spurhalteassistent, Parkassistent, Geschwindigkeitswarner, adaptiver Tempomat und Notbremsassistent sind mehr als 90 Prozent der Befragten bekannt. Allerdings nutzen deutlich weniger Personen diese Funktionen regelmäßig im Alltag.

 

Am beliebtesten ist der Regensensor, den zwei Drittel der Befragten positiv bewerten. Es folgt der Tempomat (Cruise Control), der insbesondere bei Frauen (73 Prozent) großen Anklang findet – bei Männern nutzt ihn nur gut jeder Zweite (56 Prozent). Auch Einparkhilfen mit Sensoren und Kamera sowie automatisches Licht werden von einer Mehrheit der Österreicher:innen gerne verwendet. Bei den übrigen genannten Funktionen liegt die Nutzung bei etwa 40 bis 50 Prozent. Viele kennen diese Systeme zwar, verwenden sie jedoch nicht regelmäßig.
 

Weitere Assistenzsysteme wie Kollisionswarnsystem, Aufmerksamkeitswarner, Totwinkelassistent, Spurverlasswarner, Autobahnassistent und Verkehrszeichenerkennung sind über 80 Prozent der österreichischen Autofahrer:innen bekannt. Lediglich der Stauassistent ist weniger verbreitet. Allerdings bewertet nur rund ein Drittel der Befragten Systeme wie Spurverlasswarner, Verkehrszeichenerkennung, Aufmerksamkeitswarner oder Totwinkelassistent als hilfreich. Noch geringer fällt die Zustimmung zum Autobahnassistenten (23 Prozent), Parkassistenten (22 Prozent) und Stauassistenten (16 Prozent) aus.
 

Über die Umfrage:
*Die Innofact AG hat im März 2026 für die Umfrage im Auftrag von AutoScout24 525 österreichische Autobesitzer:innen bevölkerungsrepräsentativ nach Alter (18 bis 65 Jahre) und Geschlecht quotiert befragt.

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