Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne(current)1
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Sonne
EWSBanner

Ausweg Sonne: Wie wir die Abhängigkeit von russischem Gas beenden

20.02.2024

Die Bundesregierung sollte die Zeit nutzen, um noch vor der Wahl eine Solaroffensive zu starten. Die Unabhängigkeit von russischem Gas ist mittlerweile eine Sicherheitsfrage.

© Gasokol / Flachdachmontage von Solarthermie
© Gasokol / Flachdachmontage von Solarthermie
„Der Gasbedarf eines Jahres fürs Heizen entspricht gerade einmal der Energie von zwei Stunden Sonneneinstrahlung in Österreich“, rechnet Roger Hackstock vor, Geschäftsführer des Branchenverbandes Austria Solar. „Diesen Bedarf wie derzeit zu fast hundert Prozent mit Gas aus Russland zu decken, wofür Haushalte und Betriebe mehr zahlen als im EU–Schnitt, ist verrückt.“ Es braucht eine Solaroffensive, um mit Sonne statt Gas unsere Abhängigkeit von Russland auf ein Minimum zu reduzieren. Bei der Wärme wird die Sonne in Österreich noch kaum genutzt, alle Solaranlagen erzeugen zusammen zwei Milliarden Kilowattstunden, der Gesamtbedarf ist aber siebzig Mal so hoch. „Die 390.000 Solarwärmeanlagen decken nur ein Prozent des österreichischen Wärmebedarfs, da ist noch ganz viel Luft nach oben“, so Hackstock.
Solarthermie als Heizung zu wenig anerkannt
Auf Solarheizungen wurde auch bei der Heizungstauschförderung “Raus aus Öl und Gas” vergessen. Der Fördersatz von bis zu 75 Prozent gilt seit 1.1.2024 für Fernwärme, Wärmepumpe und Holzheizung, eine thermische Solaranlage zur Heizungsunterstützung wird nur mit 2.500 Euro gefördert, was einem Fördersatz von weniger als 20 Prozent entspricht, ein Viertel der Heizungstauschförderung. Dabei liegt die heimische Wertschöpfung bei Solarheizungen bei 75 Prozent. „Bei 10.000 Euro Investition bleiben 7.500 Euro im Land, das schafft Arbeitsplätze und stärkt die lokale Wirtschaft“, betont Hackstock. Bei Solarenergie wird immer an Photovoltaikmodule gedacht, die allerdings aus China kommen, deren heimische Wertschöpfung weniger als zehn Prozent beträgt. Solarheizungen holen darüber hinaus dreimal so viel Energie pro Quadratmeter vom Dach wie Photovoltaik, aus derselben Fläche lässt sich die dreifache Energiemenge gewinnen. Daher sollte die Förderung für solares Heizen im Vordergrund stehen. „Die Bundesregierung hat noch ein halbes Jahr Zeit, eine Solaroffensive auf den Weg zu bringen“, fordert Hackstock. Denn weiteres Zuwarten schafft Unsicherheit und kostet den Verbrauchern unnötig viel Geld, wie die Entwicklung der Gaspreise zeigt.

Verwandte Artikel

  • Größte Solare Fernwärmeanlage Dänemarks in Betrieb genommen
  • Solarwärme boomt: Fachkräfte gesucht
  • Solarwärme profitiert von Finanzkrise
  • Sonnige Wärme aus Österreich erneut am EU–Stockerl
  • European Solar Days, Woche der Sonne und Tag der Sonne
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
20.02.2024 | Autor*in: holler
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Agrar–PV – neuer Trend in der grünen Geldanlage im Jahr 2024?

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Grundsatzverfahren für "Energiewende für alle": DUH unterstützt Klage eines Mieters auf Genehmigung seines Balkonkraftwerks

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Freitag, 23. Januar 2026, 68.157 Artikel Online

Weitere Themen

  • Mit Sonnenkraft in die Zukunft: Bezirkshauptmannschaft Melk setzt auf Photovoltaik
  • Anbau unter Solarmodulen: Startschuss für Agrophotovoltaik in Tschechien
  • UBA-Studie: So gelingt der umweltschonende Solarausbau in Deutschland
  • Mexiko setzt auf die Sonne: Photovoltaik-Kapazität soll bis 2035 auf fast 38 Gigawatt steigen
  • Solarenergie als Schlüsseltechnologie: Singapur will Photovoltaikleistung bis 2035 auf 5,3 GW ausbauen
  • Belgien: Neue Rekordwerte für Energie von der Sonne 
  • Perowskit-Solarzellen nachhaltig und in hoher Qualität produzieren
  • Batteriekapazität Europas legt 2025 um 45 % zu
  • Sauberer Strom trifft kühles Eis: Neue Fassaden-Photovoltaik bei der STEFFL Arena
  • Alte Solarmodule bekommen ein zweites Leben: 2nd Cycle startet vollautomatisches Upcycling
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
5.158 Artikel | Seite 1 von 516

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
© Gasokol / Flachdachmontage von Solarthermie

© Gasokol / Flachdachmontage von Solarthermie