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Aus Kaffeesud wird eine duftende Briefmarke

01.10.2026

Österreichische Post bringt zum Tag des Kaffees eine Briefmarke aus recyceltem Kaffeesud heraus

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Hinweis. Hintergrund KI generiert © ÖSTERREICHISCHE POST AG
Wien  -Was normalerweise im Biomüll landet, wird jetzt zum Briefmarken-Material: Zum Tag des Kaffees am 1. Oktober präsentiert die Österreichische Post eine neue Duftbriefmarke, die aus altem Kaffeesud hergestellt wird. Die Briefmarke ist in Form einer großen Kaffeebohne gestaltet und verströmt tatsächlich einen leichten Kaffeeduft.

Der Kaffeesud stammt aus Büros und Krankenhäusern und wurde vom Tiroler Unternehmen Organoid Technologies zu sogenanntem Kaffeeleder verarbeitet. Dafür wird getrockneter Kaffeesud auf ein Naturvlies aufgebracht, mit einem ökologischen Bindemittel versehen und zu einem dünnen, flexiblen Material gepresst. Die natürliche Struktur und der Duft des Kaffees bleiben dabei erhalten.
 

Anschließend wurde das Material bedruckt, mit einer Klebefolie versehen und in Kaffeebohnenform ausgestanzt. Gestaltet wurde die Marke von Anja Derkits, produziert von Variuscard.
 

Die neue Briefmarke hat einen Nennwert von 6,70 Euro und gilt für einen internationalen Brief der Tarifstufe Europa. Sie erscheint in einer limitierten Auflage von 80.000 Stück und ist allen Postfilialen, auf onlineshop.post.at sowie beim Sammler-Service der Österreichischen Post  (Telefon: +43 577 67 – 95095; E-Mail: sammler-service@post.at  ) erhältlich. 


Kaffee und Briefmarke zum Start

Am 1. Oktober wird die Kaffeebohnen-Briefmarke bei einem Sonderpostamt im Philatelie-Shop der Post am Rochus in Wien präsentiert. Von 9 bis 13 Uhr können Besucher die Marke erwerben und mit einem passenden Sonderstempel in Form von drei Kaffeebohnen versehen lassen. Zusätzlich gibt es kostenlos Kaffee.

Mit dem Projekt setzt die Post auf Upcycling statt Abfall und verbindet Kreislaufwirtschaft mit einem ungewöhnlichen philatelistischen Produkt. Und auch wenn die Marke theoretisch wieder aufgekocht werden könnte: Zum Kaffeetrinken eignet sich der alte Kaffeesud nicht mehr  - als Briefmarke bekommt er dafür ein zweites Leben.

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01.10.2026 | Autor*in: Doris Holler-Bruckner
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