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Aus IG Windkraft wird WINDKRAFT Österreich

29.09.2026

Windenergie ist vom Pionierprojekt zur tragenden Säule der heimischen Stromversorgung geworden – neuer Markenauftritt soll die gewachsene Bedeutung der Branche sichtbar machen

pexels-paul-voie-Windkraft.jpg
Windkraft © pexels.com paul voie

Wien  – Aus der IG Windkraft wird WINDKRAFT Österreich. Nach 30 Jahren erhält die Interessenvertretung der österreichischen Windbranche damit nicht nur einen neuen Namen, sondern auch ein neues Logo und einen neuen digitalen Auftritt. Der Wandel soll die Entwicklung der Windenergie in Österreich widerspiegeln: Was 1994 mit dem ersten Windrad des Landes als Pionierbewegung begann, ist heute eine bedeutende Branche mit tausenden Beschäftigten.

„Nicht die Organisation verändert sich, ihr Auftritt holt zur gewachsenen Bedeutung auf“, erklärt WINDKRAFT-Österreich-Geschäftsführer Florian Maringer.

 

Windkraft versorgt bereits 2,7 Millionen Haushalte

Windenergie ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil der österreichischen Stromversorgung. Heimische Windräder liefern nach Angaben des Branchenverbands Strom für rund 2,75 Millionen Haushalte.
 

In den kommenden Jahren soll die Bedeutung weiter steigen. Laut WINDKRAFT Österreich könnte Windenergie künftig bis zu einem Viertel des österreichischen Stromverbrauchs abdecken. Dafür müsste die heute vorhandene Windkraftleistung allerdings deutlich ausgebaut werden.
 

Die Entwicklung der vergangenen drei Jahrzehnte zeigt, wie stark sich die Branche verändert hat. Aus einer kleinen Gruppe von Pionierinnen und Pionieren wurde ein Wirtschaftszweig mit mehr als 180 Unternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette,  von Planung und Errichtung über Herstellung bis zu Betrieb und Wartung.

Rund 8.000 Menschen arbeiten inzwischen in der österreichischen Windbranche. In den vergangenen zehn Jahren erwirtschaftete sie laut Verband durchschnittlich rund 1,2 Milliarden Euro pro Jahr.
 

Neuer Auftritt für eine gewachsene Branche

Mit dem neuen Namen und der neuen Marke will WINDKRAFT Österreich diese Entwicklung stärker nach außen sichtbar machen. Die neue Domain wind.at soll zudem für einen leichteren digitalen Zugang sorgen.

Gerhard Maier, Leiter der strategischen Kommunikation von WINDKRAFT Österreich, sieht die Windenergie inzwischen als etablierte Säule der heimischen Energieversorgung. Der neue Auftritt soll die Wiedererkennbarkeit erhöhen und die Branche unter einer gemeinsamen Dachmarke stärker sichtbar machen.

Auch die Gestaltung wurde grundlegend überarbeitet. Das neue Logo besteht aus drei ineinandergreifenden Kreisen. Laut der beauftragten Agentur Lavicka stehen sie für Gemeinschaft, Kraft und eine gemeinsame Richtung.
 

Windenergie als Teil der Energiewende

Der neue Markenauftritt kommt in einer Phase, in der der Ausbau erneuerbarer Energien für Österreichs Energieversorgung weiter an Bedeutung gewinnt. Windkraft liefert dabei vor allem in den Wintermonaten einen wichtigen Beitrag zur Stromerzeugung und ergänzt damit die Photovoltaik.

WK-Präsident Josef Plank betont die wachsende Bedeutung der Branche für den Wirtschaftsstandort und ein resilienteres Energiesystem. Gemeinsam mit den anderen Erneuerbaren-Verbänden im Haus der Erneuerbaren Energie in Wien will WINDKRAFT Österreich künftig stärker als gemeinsame Stimme der Branche auftreten.

Auch die gesellschaftliche Unterstützung für Windenergie ist laut einer vom Verband genannten repräsentativen Umfrage hoch: 83 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher befürworten den Ausbau der Windenergie.

Damit steht hinter dem neuen Namen eine Branche, die sich in den vergangenen 30 Jahren grundlegend verändert hat: Von einzelnen Windkraft-Pionieren zur etablierten Säule der erneuerbaren Stromversorgung Österreichs.

 
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29.09.2026 | Autor*in: Doris Holler-Bruckner
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