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atomstopp: Reaktor-Experimente in Temelin sofort stoppen

10.01.2025

Tschechien will in Temelin direkt neben den bestehenden Reaktoren mit Smart Marketing Reactors - SMRs experimentieren. Dieses gefährliche, keine 50 Kilometer von Österreich entfernte Projekt ist zu verhindern.

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© mhollaen auf Pixabay / Atomkraftwerk
"Auf die Idee, neben zwei bestehenden Reaktoren an Atomkraftwerken zu experimentieren, die noch nicht entwickelt, geschweige denn ausgereift sind, kann nur die Atomlobby kommen. Genau das will sie in Temelin, keine 50 Kilometer von Österreich entfernt. Wer betreut das störanfällige Temelin-AKW, wenn es bei einem Experiment etwas zerreißt oder Strahlung austritt?", fragt Herbert Stoiber, Geschäftsführer von atomstopp_atomkraftfrei leben!

Der größtenteils staatliche tschechische Atomstromkonzern weiß noch nicht, woran er herumexperimentieren möchte. Daher nennt er in den Unterlagen im Scoping-Verfahren im Rahmen der Umweltverträglichkeitsprüfung vier AKW-Modelle. Alle diese - wie auch alle anderen sonst durch die Medien geisternden SMRs muss man richtig als Smart Marketing Reactors bezeichnen, denn es gibt sie bislang nur auf dem Papier und um Geldmittel loszueisen.

"Einer der vier genannten SMRs soll, falls er je gebaut würde, 498 MWe leisten, also mehr als ein AKW-Block in Dukovany. Auch zwei weitere SMR sind für mehr als 300 MWe geplant und damit außerhalb der SMR-Definition der IAEA. Diese Lüge über die wichtigste Eigenschaft eines AKW schon im Anfangsstadium eines Genehmigungsverfahrens verwundert nicht. Auch sonst ist die Atomindustrie dafür bekannt, dass ihr Wort nichts gilt und überschreitet etwa fix zugesagte Bauzeiten und Kosten regelmäßig um das Drei- bis Vierfache", verweist Stoiber auf die bisherigen, desaströsen Erfahrungen bei AKW-Bauten.

"Die Errichtung von Prototypen, Test- oder Experimentier-AKWs darf nicht in Gebieten geschehen, in denen Menschen leben und schon gar nicht neben einem bestehenden AKW. atomstopp hat im laufenden Verfahren die zahlreichen Sicherheitsbedenken aufgezeigt und fordert von der tschechischen Regierung den sofortigen Stopp des Projektes. Sollte sie aber weiter Geld verbrennen wollen, so muss die österreichische Regierung in Brüssel vehement dagegen arbeiten, dass Atomstrom staatlich subventioniert werden darf. Denn über den EU-Finanzausgleich zahlen wir alle die Rechnung", zeigt Stoiber gefährliche und teure Zusammenhänge.
 
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