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atomkraftlos

20.03.2025

AKW-Politik der FPÖ im Lichte eines brandneuen AKWs, das steht, und eines Baustopps für Neu-Projekte

AKW Flamanville.jpg
© JKremona
Der Intensiv-Problembär AKW Flamanville in Frankreich ist im Vorjahr in Vollbetrieb gegangen:  Die Bauzeit wurde um über ein Jahrzehnt überschritten, die Baukosten um ein Vielfaches.


Aktuell liegt der Patient schon wieder im Koma, wieder einmal innerhalb nur weniger Monat!  Vielleicht aber liegt der Problembär einfach nur artgerecht im Winterschlaf.

Global betrachtet betreibt Frankreich nach den USA die meisten AKWs. Trotz jahrzehntelanger und ausgiebiger Erfahrung bekommen sie den Problembären nicht gezähmt. Mehr muss man nicht sagen.

Oder doch! Der Baustart der nächsten AKW-Projekte der Franzosen wurde nämlich erst dieser Tage um mehrere Jahre aufgeschoben. Es fehlt das liebe Geld.
Der Betreiber EdF soll daher bis 2026, vielleicht, die Hälfte der Investitionssumme als staatliches Darlehen erhalten. Ganz zu schweigen von den Zores mit dem geriatrischen AKW-Bestand (über 50 Stück).

Das alles hindert den "sachlich geriatrischen" Energiesprecher der FPÖ im Nationalrat nicht daran, die Atomkraft für Österreich wieder einmal ins Spiel zu bringen - allen Ernstes!!  Er will ja sicher nicht als Energie-Clown mit ausgeprägter Kostenrechnungsschwäche belächelt werden, sozusagen sachlich kraftlos, aber ansonsten äußerst atomkräftig.



Links

  • Bericht zu Flamanville
  • AKW-Bau verschoben
  • FPÖ zu AKW
  • Dr. Fritz Binder-Krieglstein

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20.03.2025 | Autor*in: Fritz Binder-Krieglstein
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