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Asiatische Hornisse breitet sich aus: Frühe Meldungen entscheidend

14.09.2026

Die invasive Asiatische Hornisse ist mittlerweile auch in Österreich nachgewiesen. Besonders Honigbienen und andere Insekten sind gefährdet. Rasche Meldungen sollen helfen, die weitere Ausbreitung einzudämmen.

AsiatischeHornisse.jpg.jpg
© Larneg pixabay.com / Asiatische Hornisse
Nach ersten Nachweisen im Jahr 2024 wurden heuer erstmals auch Nester der Vespa velutina in Österreich entdeckt. Mehrere Funde gab es in Vorarlberg, Ende August wurde zudem ein Nest in Kössen in Tirol lokalisiert und fachgerecht entfernt. In den übrigen Bundesländern gibt es bislang keine bestätigten Nachweise.

Die ursprünglich aus Südostasien stammende Hornissenart wurde 2004 nach Frankreich eingeschleppt und hat sich seither in Europa stark ausgebreitet. Sie jagt unter anderem Honigbienen direkt vor den Bienenstöcken. Auch Wespen, Schwebfliegen, Käfer und Schmetterlinge gehören zu ihrem Beutespektrum. Dadurch kann sie nicht nur Bienenvölker schwächen, sondern auch heimische Insektenpopulationen und möglicherweise Obst- und Weinbau beeinträchtigen.
 

Für gesunde Menschen ist die Asiatische Hornisse grundsätzlich nicht gefährlicher als die heimische Europäische Hornisse. Nester sollten dennoch keinesfalls selbst entfernt werden, da die Tiere ihr Nest bei Bedrohung verteidigen können.
 

Wer eine verdächtige Hornisse oder ein Nest entdeckt, sollte den Fund fotografieren, Abstand halten und ihn möglichst rasch melden. Die österreichweite Meldestelle ist bienengesundheit.at – Vespa velutina. Expert:innen prüfen die Meldungen und leiten bei bestätigten Funden weitere Maßnahmen ein.
 

Auch grenzüberschreitend wird an einer Eindämmung gearbeitet: Im EU-geförderten Projekt ZUSIMLANA entwickeln Österreich und Ungarn gemeinsame Strategien zur Überwachung und Bekämpfung der Asiatischen Hornisse.

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© Larneg pixabay.com / Asiatische Hornisse