ASFINAG: Vergabeverfahren für Errichtung und Betrieb von E-Ladeinfrastruktur läuft erfolgreich
„Auf dem Weg zur Energiewende gilt es in Österreich alle Anstrengungen zu bündeln. Die ASFINAG geht als zukunftsorientierter und breit aufgestellter öffentlicher Infrastrukturanbieter seit Jahren den erfolgreichen Weg, ihren Kundinnen und Kunden am hochrangigen Straßennetz umweltfreundliche Mobilität zu ermöglichen. Die Verdichtung der E-Ladeinfrastruktur auf den hoch frequentierten und modernen ASFINAG-eigenen Rastmöglichkeiten ist dabei ein wichtiger Baustein und unterstreicht die europaweite Vorreiterrolle des Unternehmens“, betont Mobilitätsminister Peter Hanke.
„Die Förderung der emissionsfreien Mobilität ist ein Eckpfeiler unserer Konzernstrategie. Wir möchten unseren Kundinnen und Kunden ein modernes hochrangiges Netz mit einem zeitgemäßen Angebot an E-Lademöglichkeiten bieten. Mit der Vergabe an einen Konzessionär setzen wir auf diesem Weg einen weiteren entscheidenden Schritt als nachhaltiger Mobilitätspartner und leisten einen wichtigen Beitrag zur Konjunkturbelebung“, sagen die ASFINAG-Vorstände Hartwig Hufnagl und Herbert Kasser.
Die in Frage kommenden Konzessionäre werden nun zur Legung eines Angebots für den Betrieb von E-Ladestationen für Pkw und Lkw auf Rastplätzen für die nächsten 20 Jahre eingeladen. Parallel dazu errichtet die ASFINAG bereits die notwendigen Stromanschlüsse, damit die ersten Ladestationen im Jahr 2027 in Betrieb gehen können.
Ein Schub für mehr nachhaltige Mobilität
Mit diesem ASFINAG-Projekt erfährt die emissionsfreie Mobilität in Österreich einen maßgeblich fördernden Impuls. Die Vergabe zielt auf Lademöglichkeiten sowohl für Pkw als auch Lkw ab, und ist ein weiterer Schritt in Richtung flächendeckende und lückenlose Versorgung auf Autobahnen und Schnellstraßen.
Von der jüngst jetzt gestarteten Konzessionsvergabe sind 21 österreichweit verteilte Rastplätze erfasst. Die technischen Anforderungen an die Ladeinfrastruktur sind mindestens acht Schnell-Ladestationen für Pkw pro Standort, auch für Fahrzeuge mit Anhänger, und Schnell-Lader für Lkw mit auch mindestens einer Vorrichtung für Megawatt-Charging (MCS). Weiters sind Langsam-Ladestationen für Übernachtladen („overnight-charging”) von Lkw vorzusehen.
Weiters im Umfang der Ausschreibung: ein Flugdach mit Photovoltaik-Anlagen, Beleuchtung, Barrierefreiheit und ein zeitgemäßes Bezahlsystem (Debit-/Kreditkarten) und eine gut sichtbare Anzeige der Ladepreise. Aus heutiger Sicht ist eine Vergabe der Konzession mit Ende 2026, Anfang 2027 geplant, sodass die Standorte dann im Laufe des Jahres 2027 in Betrieb gehen werden.