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ASFINAG: Bis Ende 2018 gibt es alle 100 Kilometer Ladestationen für Elektro–Fahrzeuge

17.03.2018

Sieben neue Standorte sind fixiert – Leistung bis 150 kW für superschnelles Stromtanken

© oekonews– Laden eines Elektroautos
© oekonews– Laden eines Elektroautos
Bis Ende dieses Jahres ist auf den österreichischen Autobahnen und Schnellstraßen die flächendeckende Versorgung mit superschnellen E–Ladestationen gewährleistet. Den nächsten entscheidenden Schritt hin zu diesem Ziel, setzte die ASFINAG in den vergangenen Tagen mit der Vergabe von sieben neuen Standorten an zwei verschiedene Bietergemeinschaften. Drei Standorte werden demnach von Gutmann/DFMG, vier von innogy/Kelag errichtet. Mit den bereits bestehenden zwölf und vier weiteren geplanten Ladestationen stehen bis Jahresende insgesamt 23 Strom–Tankstellen entlang der Autobahnen zur Verfügung, also im Schnitt alle 100 Kilometer. Dadurch sind für Elektro–Fahrzeuge auch Langstreckenfahrten möglich.
"E–Mobilität muss alltagstauglich sein und wir stellen das auf unseren Autobahnen und Schnellstraßen mit den neuen superschnellen Ladestationen sicher", sagt ASFINAG–Vorstandsdirektorin Karin Zipperer.
ASFINAG–Vorstandsdirektor Klaus Schierhackl: "Diese Stromtankstellen sind der nächste, zukunftsweisende Schritt, in den kommenden Jahren werden wir das Versorgungsnetz für unsere Kundinnen und Kunden natürlich noch enger knüpfen."
Superschnelles Tanken
Die neuen Ladestationen sind bei folgenden Raststationen:
* A 1 West Autobahn St. Pölten
* A 2 Süd Autobahn Guntramsdorf, Völkermarkt und Dreiländereck/Arnoldstein
* A 9 Pyhrn Autobahn Kammern
* A 10 Tauern Autobahn Eben Süd und
* A 12 Inntal Autobahn Pettnau
Alle diese Stromtankstellen müssen laut Vorgabe der ASFINAG mindestens vier gleichzeitig zu verwendende Ladepunkte aufweisen und alle gängigen Bezahlmöglichkeiten anbieten, wie zum Beispiel Kreditkarten, sowie eine 24–Stunden–Hotline als Service bei Störungen. Auch der gelieferte Strom muss zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen stammen.
Alexander Gutmann von Gutmann GmbH: "Für uns und unsere e–Mobility Marke ,da emobil€ bedeutet das einen kraftvollen Einstieg in die Schnellladeinfrastruktur. Wir werden das gleiche Konzept, also Schnellladen mit über 150 KW Ladeleistung auch an unseren bestehenden Tankstellen an wesentlichen Verkehrsrouten abseits des Autobahnnetzes, wie zum Beispiel die Fernpassstraße oder die Reschenstraße, anbieten. Damit werden wir auch im Bereich des Schnellladens zu den führenden Betreibern in Österreich." Und Bruno Jacobfeuerborn, Sprecher der Geschäftsführung der DFMG Deutsche Funkturm GmbH, ergänzt: "Durch eine einfach zu bedienende, verlässliche Lade–Infrastruktur an wichtigen Transitrouten verbessern wir maßgeblich das Kundenerlebnis und fördern die Elektro–Mobilität. Wir freuen uns, dieses zukunftsträchtige Thema in Zusammenarbeit mit Gutmann und da emobil auch in Österreich durch unsere innovativen Lösungen zu unterstützen."
Elke Temme, Bereichsleiterin Elektromobilität bei innogy: "Gemeinsam mit der Kelag verstärken wir damit unsere Aktivitäten auf dem österreichischen Markt. An jedem Standort bieten wir auch eine Ladestation der Generation von morgen an, den sogenannten High Power Charger. Damit ist ein Fahrzeug in rund 15 Minuten wieder nachgeladen. So machen wir das elektromobile Langstreckenfahren einfach und komfortabel. Einer Fahrt in den Urlaub mit dem E–Auto aus Deutschland in den Süden steht so nichts mehr im Weg."
"Unser Unternehmen betreibt derzeit in Kärnten rund 180 Ladepunkte für E–Autos und gehört zu den führenden Anbietern von Ladeinfrastruktur in Österreich", sagt Manfred Freitag, Vorstand der Kelag. "In Kooperation mit innogy bieten wir Ladeinfrastruktur auch für Private, Gewerbe– und Industriekunden sowie für öffentliche Unternehmen an. Mit dem gemeinsamen Projekt mit innogy und der ASFINAG erweitern wir unser Engagement und schaffen eine wichtige Voraussetzung dafür, dass mit E–Autos auch Langstrecken bequem gefahren werden können. Neben dem Ultraschnelllader errichten wir an den vier Autobahn–Standorten noch zwei weitere Schnelllader, von denen wir bereits mehr als ein Dutzend in Betrieb haben", erläutert Freitag.
Quelle: ASFINAG
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17.03.2018 | Autor*in: holler
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