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Asbest im Burgenland: Erste Luftmesswerte bestätigen Warnungen von Greenpeace

19.02.2026

Trotz feuchter Witterung bis zu alarmierende 810 Fasern pro Kubikmeter – Greenpeace fordert rasche Beseitigung sämtlicher entfernbarer Asbestquellen

Asbestbelastung im Burgenland-(c)mitja kobal - greenpeace-6.jpg
Asbestbelastung als reale Gefahr © Greenpeace Mitja Kobal
Wien/Eisenstadt   -  Die  neu veröffentlichten Luftmessungen des Landes Burgenland bestätigen, wie dringend beim Asbest-Skandal gehandelt werden muss. Trotz feuchter Witterung wurde eine auffällige Asbestfaserbelastung der Luft an den meisten überprüften Standorten nachgewiesen. Bei einer derartigen Witterung wären eigentlich keine messbaren Asbestfasern erwartbar. In Innenräumen gilt ein Zielwert für die Asbest-Sanierung von 500 Fasern pro Kubikmeter und dient als Kontrollmessung – damit liegen ein Teil der Messwerte im Burgenland bereits jetzt darüber. Dort will man nun das Doppelte als Richtwert für die Außenluft tolerieren. Wer etwa in der Nähe der belasteten Stellen seine Fenster öffnet, kann mit dem Lüften Asbest hereinholen und riskiert deutlich erhöhte Werte in den Innenräumen. Greenpeace fordert die Burgenländische Landesregierung daher auf, umgehend im Sinne des Minimierungsgebotes von Umweltgiften mit Sofortmaßnahmen wie der Entfernung von Asbestmaterial an allen betroffenen Standorten zu beginnen.

Greenpeace-Experte Stefan Stadler: „Diese Messergebnisse sind ein klares Warnsignal. Liegen die Werte bereits im Winter so hoch, ist bei trockenen Bedingungen in der wärmeren Jahreszeit mit signifikant höheren Werten zu rechnen. Das Land Burgenland und die betroffenen Gemeinden müssen jetzt – solange es noch kalt und feucht ist – Maßnahmen ergreifen und potentielle Asbestfaserquellen wie Streusplitt, Schotter und dergleichen entfernen. Im Sinne des vorsorgenden Gesundheitsschutzes gilt: lieber zu früh handeln als zu spät.”

Greenpeace geht davon aus, dass auch in den betroffenen Regionen in der Steiermark eine ähnliche Asbestbelastung der Luft vorliegt, und fordert daher auch die Steirische Landesregierung dazu auf, umgehend mit Maßnahmen zur Reduktion der Asbestbelastung zu beginnen.

Die Umweltschutzorganisation hat an 22 Stellen in Ostösterreich Proben gezogen. Teilweise wurde in den Labortests eine Belastung der Proben von mehr als 50 Prozent Asbestanteil festgestellt. Dabei gelten Bauabfälle bereits mit mehr als 0,1 Prozent Asbestanteil als gefährlicher Abfall, der unter strengen Sicherheitsauflagen geborgen und in Asbestdeponien entsorgt werden muss. Die Umweltschutzorganisation hat eine Übersichtskarte mit den Asbestfunden in Österreich auf ihrer Webseite veröffentlicht.

Überblickskarte zu Asbestfunden

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