Anti–Atom–Bewegungen in der Grenzregion
Viele Bekannte aus jahrelangen Aktionen gegen das AKW Temelín, gegen Sondermüll– und Atommülldeponien und gegen andere Atomkraftwerke trafen sich am Donnerstag, den 7.4.2005, beim 45. Waldviertler Energie–Stammtisch, um über vergangene Aktionen und über zukünftige Möglichkeiten zu diskutieren.
Der Waldviertler Energie–Stammtisch ist im August 2001 aus der Anti–Atom–Bewegung gegen das grenznahe Atomkraftwerk Temelín entstanden. Da lag es auf der Hand, dass der Gründer der NÖ überparteilichen Plattform Stop Temelin, Gottfried Brandner das Referat für diesen Abend übernahm. Mit einem Überblick von Tschernobyl über Zwentendorf bis hin zu den Widerständen gegen Atomlager und andere grenznahe atomare Gefährdungen zeichnete er die Entstehung der Waldviertler Anti–Atom–Szene nach. Er zeigte die Probleme auf, die die Aktivisten zu bewältigen hatten und erzählte von den Erfolgen, die bisher erreicht werden konnten.
Eines konnte am Donnerstag eindeutig festgestellt werden, die Anti–Atom–Bewegung hat sich in den letzten Jahren von einer Bewegung gegen Atomkraftwerke zu einer Bewegung für Erneuerbare Energie statt Atomkraftwerke entwickelt. Die Installation von Solaranlagen, Beteiligungen an Windkraftanlagen, der Einbau von Solarstromanlagen sowie das Dämmen der Häuser sind genauso wichtig, wie der effiziente Einsatz von Energie und der Kampf gegen die Privilegien der Atomindustrie. Bei den Treffen und Arbeitssitzungen wird wettgeeifert, wer weniger Energie verbraucht oder die größte Ökostromanlage besitzt oder sein Auto schon mit Strom, Pflanzenöl oder Biogas betreiben kann. Der Umstieg auf Ökostrom ist dabei die leichteste Aufgabe, trotzdem haben es die meisten der über 900.000 Unterstützer des Anti–Atom–Volkbegehrens noch nicht getan. Daran soll auch in Zukunft verstärkt gearbeitet werden. Die österreichischen Haushalte verbrauchen rund ein Drittel des österreichischen Stromes. Wenn alle privaten Haushalte mit neuen Ökostromanlagen versorgt werden, was durch Photovoltaikanlagen, Windkraftwerke, Biogas– und Biomasseanlagen leicht möglich ist, kann Österreich bereits zu 100% mit Strom aus Erneuerbarer Energie versorgt werden. Wenn sich auch das Gewerbe und die Industrie zu dieser wichtigen Energiewende bekennen, kann Österreich auch wieder zu einem Stromexportland werden und damit auch Atomkraftwerke verdrängen statt Atomstrom zu importieren.
Der Waldviertler Energie–Stammtisch ist im August 2001 aus der Anti–Atom–Bewegung gegen das grenznahe Atomkraftwerk Temelín entstanden. Da lag es auf der Hand, dass der Gründer der NÖ überparteilichen Plattform Stop Temelin, Gottfried Brandner das Referat für diesen Abend übernahm. Mit einem Überblick von Tschernobyl über Zwentendorf bis hin zu den Widerständen gegen Atomlager und andere grenznahe atomare Gefährdungen zeichnete er die Entstehung der Waldviertler Anti–Atom–Szene nach. Er zeigte die Probleme auf, die die Aktivisten zu bewältigen hatten und erzählte von den Erfolgen, die bisher erreicht werden konnten.
Eines konnte am Donnerstag eindeutig festgestellt werden, die Anti–Atom–Bewegung hat sich in den letzten Jahren von einer Bewegung gegen Atomkraftwerke zu einer Bewegung für Erneuerbare Energie statt Atomkraftwerke entwickelt. Die Installation von Solaranlagen, Beteiligungen an Windkraftanlagen, der Einbau von Solarstromanlagen sowie das Dämmen der Häuser sind genauso wichtig, wie der effiziente Einsatz von Energie und der Kampf gegen die Privilegien der Atomindustrie. Bei den Treffen und Arbeitssitzungen wird wettgeeifert, wer weniger Energie verbraucht oder die größte Ökostromanlage besitzt oder sein Auto schon mit Strom, Pflanzenöl oder Biogas betreiben kann. Der Umstieg auf Ökostrom ist dabei die leichteste Aufgabe, trotzdem haben es die meisten der über 900.000 Unterstützer des Anti–Atom–Volkbegehrens noch nicht getan. Daran soll auch in Zukunft verstärkt gearbeitet werden. Die österreichischen Haushalte verbrauchen rund ein Drittel des österreichischen Stromes. Wenn alle privaten Haushalte mit neuen Ökostromanlagen versorgt werden, was durch Photovoltaikanlagen, Windkraftwerke, Biogas– und Biomasseanlagen leicht möglich ist, kann Österreich bereits zu 100% mit Strom aus Erneuerbarer Energie versorgt werden. Wenn sich auch das Gewerbe und die Industrie zu dieser wichtigen Energiewende bekennen, kann Österreich auch wieder zu einem Stromexportland werden und damit auch Atomkraftwerke verdrängen statt Atomstrom zu importieren.