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AKW-Facts: Kostenexplosion in "Sizewell C" - BANCA D'ITALIA warnt vor Atomstrom

25.07.2025

Die unstillbare Lust der Politik am Steuergeldverbrennen

Geldverbrennung.jpg
© bubenic.cz/fotky/2018/10_hrastice/imgp1969.jpg
Die angesprochene Lust mag mehrere Gründe haben. Einer liegt gesichertermaßen darin, dass sie nichts von dem verantworten müssen, was sie versemmeln.
Nicht einmal eine Pensionskürzung von 5 % droht ihnen, was sie bei deren Höhe auch nicht weiter stören würde.


Großbritannien:
>In Großbritannien hat die Regierung den finalen Zuschlag für den Bau des Reaktors "Sizewell C" gegeben. 2020 war er mit Kosten von 20 Mrd. Pfund veranschlagt worden, woraus nun 38 Mrd. Pfund geworden sind. 
Der Reaktor - und sein sich abzeichnendes finanzielles Desaster - ist zu 44,9 % staatlich, what else. Rein privatwirtschaftlich rechnet sich nämlich kein einziges AKW auf der Erde (siehe Dossier unten).
>Im englischen Hinkley Point verzögert sich der Bau des Reaktors "C" wenig überraschend wieder einmal. Die Baukosten dürften damit wieder einmal steigen.

Italien:
Die mental schwer nuklearverstrahlte italienische Regierung musste jüngst eine herbe Schelte ausgerechnet aus dem eigenen Land und noch dazu von der Banca D'Italia selbst einstecken. Das im üblich vorsichtig-diplomatischen Bankenjargon gehaltene Dossier kommt zu folgenden Kernaussagen: 
>Atomstrom hätte keine signifikanten preissenkenden Auswirkungen auf den Strommarkt Italiens. Höchstens könnten sich stabilere Preise für Langzeit-Verträge ergeben (Anmerkung: welche nur Stromkonzerne abschließen).
>Ohne Steuergeld - natürlich auch hier in Milliardenhöhe - ist ein AKW praktisch nicht finanzierbar.
>Uranimporte aus politisch unsicheren Ländern würden Fossilimporte ersetzen.
>Die favorisisierten SMR- und AMR-Techologien sind alles andere als marktreif oder bewährt.
>Abschließend rät das Dossier zu einer besonders vorsichtigen Annäherung an eine AKW-EInführung. Übersetzt ins Deutsche, Atomstrom käme in Italien noch später als zu spät. 



Links

  • Aussendung der britischen Regierung
  • Dossier der Bankitalia
  • Dr. Fritz Binder-Krieglstein
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25.07.2025
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