Abwärme in der Spittelau wird jetzt dreifach genutzt
Wien Energie hat in der Müllverbrennungsanlage Spittelau eine neue Großwärmepumpe in Betrieb genommen und macht damit einen weiteren Schritt raus aus fossilem Gas. Die Anlage nutzt zusätzlich die Abwärme der Rauchgasreinigung und versorgt künftig 16.000 Wiener Haushalte mit umweltfreundlicher Wärme.
Durch die neue Technologie wird die bei der Müllverbrennung entstehende Energie nun dreifach genutzt – für Strom, Fernwärme und zusätzliche Wärme aus Abwärme. Die Effizienz des Standorts steigt dadurch auf über 95 Prozent, womit die Spittelau zu den effizientesten Müllverbrennungsanlagen Europas zählt. Insgesamt können dort nun 76.000 Haushalte beheizt werden.
In das Projekt investiert Wien Energie rund 40 Millionen Euro. Die Großwärmepumpe spart jährlich etwa 22.000 Tonnen CO₂ ein und ist ein zentraler Baustein auf dem Weg zu einer klimaneutralen Fernwärmeversorgung in Wien.