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900-MW-Batteriespeicher: Spatenstich für Batteriepark Waltrop

22.09.2026

Großspeicher in Nordrhein-Westfalen soll ab 2028 Strom aus erneuerbaren Energien flexibel verfügbar machen

TBW Visualisierung.jpg
Visualisierung des Projekts © Trianel

In Waltrop im Ruhrgebiet beginnt die nächste Phase der Energiewende: Am 21. September erfolgte der Spatenstich für den Trianel Batteriepark Waltrop. Gemeinsam mit Luxcara und BKW errichtet Trianel einen Großspeicher mit 900 Megawatt Leistung und mindestens 1.800 Megawattstunden Speicherkapazität. Damit gehört das Projekt zu den größten Batteriespeichern Deutschlands.

Der Speicher soll künftig Strom dann aufnehmen, wenn viel erneuerbare Energie verfügbar ist, und ihn bei höherem Bedarf wieder ins Netz einspeisen. Großbatterien werden damit zu einem wichtigen Baustein für ein Stromsystem mit hohen Anteilen von Wind- und Solarenergie.

„Es geht nicht mehr allein um den Ausbau erneuerbarer Erzeugung, sondern zunehmend um Flexibilität, Speicherung und die intelligente Integration von Stromangebot und Stromnachfrage“, erklärt Sven Becker, Sprecher der Geschäftsführung von Trianel.

Die Bauarbeiten und die Erschließung der Fläche starten nun. Ab Juli 2027 sollen unter anderem Umspannwerk, Transformatoren und Batteriespeichersysteme angeliefert werden. Die Inbetriebnahme ist für die zweite Jahreshälfte 2028 geplant.

Am Projekt sind Luxcara mit 520 MW, BKW mit 300 MW und die T-BESS 1 GmbH & Co. KG mit 80 MW beteiligt. NRW-Wirtschafts- und Klimaschutzministerin Mona Neubaur bezeichnete den Speicher beim Spatenstich als Beispiel dafür, wie Wind- und Solarstrom auch dann genutzt werden kann, wenn er gerade nicht erzeugt wird.

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