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60ter Störfall: Turbine in Temelin hat Sprünge ?

18.03.2004

60 Störfälle und kein bisschen weise - Ersatzrotor wird montiert

Nach 40 Tagen Pause will die Turbine in Block 2 nicht mehr anlaufen.
Schlechte Schweißnähte, dort wo die Turbinenschaufeln am Rotor fixiert sind,
sind der Grund für gröbere Probleme im AKW Temelin. Unbestätigten Meldungen
nach versuchte man die Schweißnähe noch vor Ort auszubessern. Derzeit wird
ein Ersatzrotor in Block 2 montiert. Der defekte Rotor wird zu Skoda Energo
nach Pilsen geschickt. Zusätzliche Mehrkosten sind durch den Defekt zu
erwarten.
Die Turbine in Block 2 zeigt es vor, 'Rien ne va plus - nichts geht mehr'.
Es ist Zeit, dass vernünftige Politiker in Tschechien endlich einen
Schlussstrich setzen. Einzig alleine die Stilllegung Temelins beendet das
ökonomische und ökologische Desaster", meint der Obmann von Stop Temelin,
Konsulent Mag. Josef Neumüller .
Nachdem der Lieferant der Turbine, die Pilsner Firma Skoda Energo, die
Pönale die wegen der Verzögerung der Inbetriebnahme durch die schadhafte
Turbine fälllig wurde nicht zahlen konnte, wurde Skoda erst vergangenes Jahr
kurzerhand vom Temelinbetreiber CEZ übernommen.
Auch ein weiterer Lieferant die Firma Montas erhielt eine Millionenstrafe
von SUJB weil sie Leute beschäftigte ohne eine entsprechende Qualifizierung
nachweisen zu können. Dass diese Firma Schweißarbeiten in Temelin
durchführte, erhöht die Brisanz der Situation.
Trotz Strafen und Pönalen ist die Kombination aus OST und West Technologie
auch nicht besser geworden. Der 60te Störfall beweist es.
Quelle: Aktionskomitee für die Grenzregion - 'Stop Temelín'
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18.03.2004 | Autor*in: holler
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