36.000 Unterschriften gegen grenznahes Atommüll-Endlager
Das Anti Atom Komitee hat eine groß angelegte Unterschriftenaktion gegen ein grenznahes Atommüll-Endlager sowie gegen den Ausbau der Atomkraft in Tschechien erfolgreich abgeschlossen. Unterstützt wurde die Initiative von zahlreichen ober- und niederösterreichischen Gemeinden sowie von vielen weiteren Organisationen aus ganz Österreich.
Ziel der Aktion war es einerseits, die österreichische Bundesregierung zu einem klaren Einsatz gegen Atomkraft zu bewegen, und andererseits, mit einer breiten Beteiligung der Bevölkerung den notwendigen politischen Rückhalt zu schaffen. Gleichzeitig sollte das Thema stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt und die Menschen in den Gemeinden aktiv eingebunden werden.
Die Resonanz war groß: Insgesamt konnten 36.000 Unterschriften aus 231 Gemeinden gesammelt werden. Für das Anti Atom Komitee ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass die Atompläne Tschechiens viele Menschen in Österreich beschäftigen und Sorgen auslösen.
Bereits in den vergangenen Jahren wurden rund 13.000 sowie später weitere 18.300 Unterschriften an die damaligen Umweltministerinnen übergeben. In den Jahren 2024 und 2025 kamen nochmals rund 4.800 Unterschriften hinzu.
Ende April erhielt das Anti Atom Komitee schließlich die Gelegenheit, die gesammelten Unterschriften im Rahmen eines Treffens in Wien an Bundesminister Mag. Norbert Totschnig zu überreichen. Der Minister sagte dabei zu, die Unterschriften auch an Vertreter der Tschechischen Republik weiterzuleiten.
Neben der offiziellen Übergabe standen bei dem Gespräch auch die ambitionierten Ausbaupläne für Atomkraft in Europa und insbesondere in Tschechien im Mittelpunkt. Ebenso wurde die aktuelle Situation rund um die Energiewende im Mühlviertel diskutiert.
„Wir bedanken uns ausdrücklich nochmals für das Treffen und das lange sowie angenehme Gespräch zu unseren Themen“, meinten Manfred Doppler und Gerold Wagner im Anschluss.
Das Anti Atom Komitee weist außerdem weiterhin auf die ungelöste Problematik der Endlagerung von Atommüll hin. Trotz jahrzehntelanger Nutzung der Atomkraft gebe es bis heute keine endgültige Lösung für den hochradioaktiven Abfall. Letztlich bleibe nur, den Müll tief zu vergraben und darauf zu hoffen, dass ein Endlager über hunderttausende Jahre sicher bleibt – oder dass sich kommende Generationen mit den Folgen auseinandersetzen müssen.
Ziel der Aktion war es einerseits, die österreichische Bundesregierung zu einem klaren Einsatz gegen Atomkraft zu bewegen, und andererseits, mit einer breiten Beteiligung der Bevölkerung den notwendigen politischen Rückhalt zu schaffen. Gleichzeitig sollte das Thema stärker ins öffentliche Bewusstsein gerückt und die Menschen in den Gemeinden aktiv eingebunden werden.
Die Resonanz war groß: Insgesamt konnten 36.000 Unterschriften aus 231 Gemeinden gesammelt werden. Für das Anti Atom Komitee ist dies ein deutliches Zeichen dafür, dass die Atompläne Tschechiens viele Menschen in Österreich beschäftigen und Sorgen auslösen.
Bereits in den vergangenen Jahren wurden rund 13.000 sowie später weitere 18.300 Unterschriften an die damaligen Umweltministerinnen übergeben. In den Jahren 2024 und 2025 kamen nochmals rund 4.800 Unterschriften hinzu.
Ende April erhielt das Anti Atom Komitee schließlich die Gelegenheit, die gesammelten Unterschriften im Rahmen eines Treffens in Wien an Bundesminister Mag. Norbert Totschnig zu überreichen. Der Minister sagte dabei zu, die Unterschriften auch an Vertreter der Tschechischen Republik weiterzuleiten.
Neben der offiziellen Übergabe standen bei dem Gespräch auch die ambitionierten Ausbaupläne für Atomkraft in Europa und insbesondere in Tschechien im Mittelpunkt. Ebenso wurde die aktuelle Situation rund um die Energiewende im Mühlviertel diskutiert.
„Wir bedanken uns ausdrücklich nochmals für das Treffen und das lange sowie angenehme Gespräch zu unseren Themen“, meinten Manfred Doppler und Gerold Wagner im Anschluss.
Das Anti Atom Komitee weist außerdem weiterhin auf die ungelöste Problematik der Endlagerung von Atommüll hin. Trotz jahrzehntelanger Nutzung der Atomkraft gebe es bis heute keine endgültige Lösung für den hochradioaktiven Abfall. Letztlich bleibe nur, den Müll tief zu vergraben und darauf zu hoffen, dass ein Endlager über hunderttausende Jahre sicher bleibt – oder dass sich kommende Generationen mit den Folgen auseinandersetzen müssen.