13 Wiener Projekte beim VCÖ-Mobilitätspreis Österreich nominiert – jetzt beim Voting mitstimmen!
Wien – Zwischenerfolg für Wien beim diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis Österreich: Gleich 13 Wiener Projekte wurden von der Fachjury so gut bewertet, dass sie für das Voting bei Österreichs größten Wettbewerb für umweltverträgliche Mobilität nominiert sind. Nominiert sind unter anderem die neue Fußgängerzone Galileigasse, die Neugestaltung der Praterstraße, die Projekte „3 Monate ohne eigenes Auto“ und „Zero Emission Transport“, die Radoffensive 2021 bis 2025 und eine Privatinitiative, die Barrieren für blinde Menschen aufzeigt. Beim Voting kann die Bevölkerung unter www.vcoe.at/voting bis zum 20. Juli für die Projekte abstimmen und so den Projekten Zusatzpunkte sichern.
Der VCÖ-Mobilitätspreis ist Österreichs größter Wettbewerb für umweltverträgliche Mobilität und nachhaltigen Gütertransport und wird vom VCÖ in Kooperation mit dem Mobilitätsministerium und den ÖBB durchgeführt. 363 Projekte und Konzepte wurden heuer beim VCÖ-Mobilitätspreis Österreich eingereicht, der unter dem Motto „Zukunftsfit für Stadt und Land“ steht. In 13 Kategorien hat jeweils eine Fachjury die Projekte bewertet, die jeweils fünf am besten bewerteten Projekte sind für das Voting nominiert. Bei diesem werden unter www.vcoe.at/voting die vorbildlichen Mobilitätsprojekte vorgestellt und bekannt gemacht und die Projekte können Zusatzpunkte erhalten.
„Die Projekte zeigen, dass es schon heute für Verkehrsprobleme in der Stadt oder am Land umweltverträgliche Lösungen gibt, die die Mobilität für die Bevölkerung verbessern und die Verkehrsbelastung für Anrainerinnen und Anrainer reduzieren. Die nominierten Projekte haben die Fachjury überzeugt und können nun von der Bevölkerung beim Online-Voting auf der VCÖ-Website unterstützt werden“, erklärt VCÖ-Expertin Katharina Jaschinsky.
In der Kategorie „Konzepte“ beim VCÖ-Mobilitätspreis Österreich ist eine Gruppe von blinden und sehenden Wienerinnen und Wiener nominiert, die gemeinsam auf Hindernisse für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen aufmerksam machen. A4-Schilder, die die jeweiligen Probleme aufzeigen, können mit einer Kordel an Hindernissen befestigt werden, ein QR-Code führt zu weiteren Informationen. Beispiele für Hindernisse sind taktile Leitsysteme, die durch Baustellen unterbrochen werden, scharfkantige mobile Verkehrszeichen, Mülleimer oder Briefkästen. Durch gemeinsame Begehungen werden Hindernisse aufgezeigt, die für Sehende meist unentdeckt bleiben.
Um Bauunternehmen, Planerinnen und Planer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MA26 für Barrierefreiheit zu sensibilisieren, führt die Mobilitätsagentur Schulungen durch. Diese sind in der Kategorie „Generationengerechte, sozial inklusive, barrierefreie Mobilität“ nominiert.
Im Sommersemester 2024 haben 23 Masterstudierende der Architektur und Raumplanung der TU Wien an der Neugestaltung der Galileigasse in Wien-Alsergrund gearbeitet. In der Galileigasse gibt es eine Volksschule, Volkshochschule und einen Kindergarten. Sie war früher zwar eine Wohnstraße, aber in der Realität vor allem Parkraum und eine Durchzugsstraße mit vielen Elterntaxis. Seit Juli 2024 ist die Galileigasse eine temporäre Fußgängerzone. Nach drei Jahren wird auf Basis der Erfahrungen über die weitere Entwicklung entschieden. „TIKTAK Galilei“ ist in der Kategorie „Kindgerechtes Verkehrssystem“ vertreten.
Das Projekt „3 Monate ohne eigenes Auto“ der Wiener Linien ist in der Kategorie „Sharing“ nominiert. Die Radoffensive 2021 bis 2025 der Stadt Wien ist beim VCÖ-Mobilitätspreis Österreich in der Kategorie „Aktive Mobilität - Gehen und Radfahren“ nominiert. Das Büro „3:0 Landschaftsarchitektur“ ist mit der Umgestaltung der Praterstraße in der Kategorie „Verkehrsberuhigung und Klimawandelanpassung“ vertreten.
In der Kategorie „Energie- und Ressourcenschonung“ ist Wien mit zwei Projekten vertreten: Zum einen mit einem Pilotprojekt der Stadt Wien gemeinsam mit der Porr AG, bei dem auf zwei Baustellen im 14. Bezirk nur elektrisch angetriebene Baugeräte verwendet werden. Zum zweiten mit dem Projekt Landstrom der Wien Energie, das ab Ende 2025 anlegende Donaukreuzfahrtschiffe mit Ökostrom versorgen wird und damit die bisher eingesetzten Dieselaggregate ersetzt, deren Abgase die Luft verschmutzen.
Die Wirtschaftskammer Wien ist in der Kategorie „Güterverkehr, Logistik“ mit zwei Projekten vertreten: Zero Emission Transport fördert seit Juni 2024 die Umstellung auf emissionsfreien Wirtschaftsverkehr im 1. und 2. Bezirk. Bereits 43 Unternehmen führen so weit wie möglich ihre Fahrten mit E-Fahrzeugen durch. Das Projekt KMU goes intermodal unterstützt und informiert Unternehmen für die Verlagerung von Transporten von der Straße auf die Schiene.
In der Kategorie „Forschung“ sind die Radvokat:innen vertreten. Bei diesem Forschungsprojekt wurde und wird am Beispiel von Wiener Betrieben untersucht, wie viele Kfz-Fahrten durch E-Transportfahrräder ersetzt werden können. Auch in der Kategorie „Automatisierung“ ist Wien zweimal vertreten: Mit dem Testcenter für KI-gestützte Eisenbahnsignaltechnik der Siemens Mobility Austria und dem Austria-Tech Projekt C-IST für multimodale Anwendungsfälle. Und jeweils in der Kategorie „Konzepte“ ist die Stadt Wien mit dem beschleunigten Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge beim städtischen Fuhrpark vertreten sowie das Konzept „Umweltfreundlicher Schwerverkehr“ von Siemens Österreich und der OMV.
Jetzt mitstimmen beim Voting des VCÖ-Mobilitätspreises Österreich: www.vcoe.at/voting
Der VCÖ-Mobilitätspreis ist Österreichs größter Wettbewerb für umweltverträgliche Mobilität und nachhaltigen Gütertransport und wird vom VCÖ in Kooperation mit dem Mobilitätsministerium und den ÖBB durchgeführt. 363 Projekte und Konzepte wurden heuer beim VCÖ-Mobilitätspreis Österreich eingereicht, der unter dem Motto „Zukunftsfit für Stadt und Land“ steht. In 13 Kategorien hat jeweils eine Fachjury die Projekte bewertet, die jeweils fünf am besten bewerteten Projekte sind für das Voting nominiert. Bei diesem werden unter www.vcoe.at/voting die vorbildlichen Mobilitätsprojekte vorgestellt und bekannt gemacht und die Projekte können Zusatzpunkte erhalten.
„Die Projekte zeigen, dass es schon heute für Verkehrsprobleme in der Stadt oder am Land umweltverträgliche Lösungen gibt, die die Mobilität für die Bevölkerung verbessern und die Verkehrsbelastung für Anrainerinnen und Anrainer reduzieren. Die nominierten Projekte haben die Fachjury überzeugt und können nun von der Bevölkerung beim Online-Voting auf der VCÖ-Website unterstützt werden“, erklärt VCÖ-Expertin Katharina Jaschinsky.
In der Kategorie „Konzepte“ beim VCÖ-Mobilitätspreis Österreich ist eine Gruppe von blinden und sehenden Wienerinnen und Wiener nominiert, die gemeinsam auf Hindernisse für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen aufmerksam machen. A4-Schilder, die die jeweiligen Probleme aufzeigen, können mit einer Kordel an Hindernissen befestigt werden, ein QR-Code führt zu weiteren Informationen. Beispiele für Hindernisse sind taktile Leitsysteme, die durch Baustellen unterbrochen werden, scharfkantige mobile Verkehrszeichen, Mülleimer oder Briefkästen. Durch gemeinsame Begehungen werden Hindernisse aufgezeigt, die für Sehende meist unentdeckt bleiben.
Um Bauunternehmen, Planerinnen und Planer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der MA26 für Barrierefreiheit zu sensibilisieren, führt die Mobilitätsagentur Schulungen durch. Diese sind in der Kategorie „Generationengerechte, sozial inklusive, barrierefreie Mobilität“ nominiert.
Im Sommersemester 2024 haben 23 Masterstudierende der Architektur und Raumplanung der TU Wien an der Neugestaltung der Galileigasse in Wien-Alsergrund gearbeitet. In der Galileigasse gibt es eine Volksschule, Volkshochschule und einen Kindergarten. Sie war früher zwar eine Wohnstraße, aber in der Realität vor allem Parkraum und eine Durchzugsstraße mit vielen Elterntaxis. Seit Juli 2024 ist die Galileigasse eine temporäre Fußgängerzone. Nach drei Jahren wird auf Basis der Erfahrungen über die weitere Entwicklung entschieden. „TIKTAK Galilei“ ist in der Kategorie „Kindgerechtes Verkehrssystem“ vertreten.
Das Projekt „3 Monate ohne eigenes Auto“ der Wiener Linien ist in der Kategorie „Sharing“ nominiert. Die Radoffensive 2021 bis 2025 der Stadt Wien ist beim VCÖ-Mobilitätspreis Österreich in der Kategorie „Aktive Mobilität - Gehen und Radfahren“ nominiert. Das Büro „3:0 Landschaftsarchitektur“ ist mit der Umgestaltung der Praterstraße in der Kategorie „Verkehrsberuhigung und Klimawandelanpassung“ vertreten.
In der Kategorie „Energie- und Ressourcenschonung“ ist Wien mit zwei Projekten vertreten: Zum einen mit einem Pilotprojekt der Stadt Wien gemeinsam mit der Porr AG, bei dem auf zwei Baustellen im 14. Bezirk nur elektrisch angetriebene Baugeräte verwendet werden. Zum zweiten mit dem Projekt Landstrom der Wien Energie, das ab Ende 2025 anlegende Donaukreuzfahrtschiffe mit Ökostrom versorgen wird und damit die bisher eingesetzten Dieselaggregate ersetzt, deren Abgase die Luft verschmutzen.
Die Wirtschaftskammer Wien ist in der Kategorie „Güterverkehr, Logistik“ mit zwei Projekten vertreten: Zero Emission Transport fördert seit Juni 2024 die Umstellung auf emissionsfreien Wirtschaftsverkehr im 1. und 2. Bezirk. Bereits 43 Unternehmen führen so weit wie möglich ihre Fahrten mit E-Fahrzeugen durch. Das Projekt KMU goes intermodal unterstützt und informiert Unternehmen für die Verlagerung von Transporten von der Straße auf die Schiene.
In der Kategorie „Forschung“ sind die Radvokat:innen vertreten. Bei diesem Forschungsprojekt wurde und wird am Beispiel von Wiener Betrieben untersucht, wie viele Kfz-Fahrten durch E-Transportfahrräder ersetzt werden können. Auch in der Kategorie „Automatisierung“ ist Wien zweimal vertreten: Mit dem Testcenter für KI-gestützte Eisenbahnsignaltechnik der Siemens Mobility Austria und dem Austria-Tech Projekt C-IST für multimodale Anwendungsfälle. Und jeweils in der Kategorie „Konzepte“ ist die Stadt Wien mit dem beschleunigten Umstieg auf emissionsfreie Fahrzeuge beim städtischen Fuhrpark vertreten sowie das Konzept „Umweltfreundlicher Schwerverkehr“ von Siemens Österreich und der OMV.
Jetzt mitstimmen beim Voting des VCÖ-Mobilitätspreises Österreich: www.vcoe.at/voting