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100 Tage neue Bundesregierung – Photovoltaikverband PV Austria zieht kritische Zwischenbilanz

11.06.2025

Photovoltaik-Branche warnt: Ohne Verlässlichkeit droht Österreichs Standortvorteil zu kippen

solar-energiePVPhotovoltaikDach.jpg
© schropferoval pixabay.com
Wien – Nach den ersten 100 Tagen der neuen Bundesregierung zieht der Bundesverband Photovoltaic Austria (PV Austria) eine ernüchternde Bilanz: Statt der versprochenen Stärkung des Wirtschaftsstandorts sieht sich die heimische Photovoltaik-Branche mit wachsender Unsicherheit und zusätzlichen Belastungen konfrontiert.

„Die neue Bundesregierung ist mit dem Versprechen angetreten, leistbare Energie sicherzustellen und den Wirtschaftsstandort zu stärken. Die konkreten Handlungen der Regierung waren bisher Belastungen und Abgabenerhöhungen in einem Sektor, der für Wachstum und soziale Tarife sorgen könnte“, erklärt Herbert Paierl, Vorstandsvorsitzender von PV Austria.
 

Rückschritt statt Aufbruch
 

In den vergangenen Wochen seien notwendige gesetzliche Initiativen verschleppt worden, während die Rahmenbedingungen für heimische Stromproduzenten weiter verschärft wurden. Das abrupte Ende der Mehrwertsteuerbefreiung für PV-Kleinanlagen, die drohende Kürzung von Umweltförderungen und die Verlängerung des Energiekrisenbeitrag-Strom treffen laut PV Austria insbesondere regionale Betriebe hart.

Die Auswirkungen zeigen sich bereits deutlich: Die neu installierte PV-Leistung ging im ersten Quartal 2025 – entgegen der ersten Branchenschätzung (minus 20 Prozent) – um 26 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zurück.  Gleichzeitig fehlen zentrale gesetzliche Rahmenbedingungen wie das Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) oder das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG), die – wie PV Austria betont – „budgetneutral – kostet also nix – und essenziell“ seien, um Vertrauen und Planbarkeit zu schaffen.
 

Partnerschaft braucht Verlässlichkeit
 

Trotz der kritischen Lage zeigt sich die Branche gesprächsbereit.  Nach intensiven Wochen setzt PV Austria  bewusst ein Zeichen in Richtung Lösung: Die Branche ist bereit zu kooperieren. "Was es endlich braucht, ist ein verlässlicher Rahmen vonseiten der Politik,“ heißt es in der Aussendung.

Vera Immitzer, Geschäftsführerin von PV Austria, betont: „Der Umstieg auf erneuerbare Energie ist kein Nice-to-have, sondern eine volkswirtschaftliche Notwendigkeit. Photovoltaik inklusive Speicher sichert Wettbewerbsfähigkeit, schafft Arbeitsplätze und Wertschöpfung im eigenen Land. Österreich braucht eine Regierung, die diese Realität anerkennt und mit Mut zur Umsetzung jetzt handelt, statt die Branche mit Kurzschluss-Handlungen zu schwächen.“
 

Forderungen an die Bundesregierung
 

Damit die Photovoltaik-Branche weiterhin als stabiler Wirtschaftsfaktor wirken kann, fordert PV Austria von der Regierung klare und rasche Schritte:

  • Sofortige Umsetzung der angekündigten Energiewende-Gesetze

  • Keine neuen Belastungen, sondern Verfahrensvereinfachungen durch Kompetenzverlagerung und Festlegung von Ausbaustandorten auf Bundesebene

  • Konstruktiver Dialog auf Augenhöhe, um gemeinsam Wege für eine klimafitte und wirtschaftlich tragfähige Energiezukunft zu entwickeln

  • Gezielter Ausbau von Netz- und Speicherkapazitäten, um dem wachsenden Anteil erneuerbarer Energien gerecht zu werden

  • Ehrliche Evaluierung bestehender Förderungen, inklusive der milliardenschweren klimaschädlichen Subventionen
     

PV Austria appelliert eindringlich an die Bundesregierung, die Photovoltaik nicht weiter auszubremsen, sondern als Chance für nachhaltigen wirtschaftlichen Aufschwung zu begreifen.

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