Zweiter Großspeicher Burgenlands in Betrieb
Bürgermeister Johann Heisz: „Als Bürgermeister freut es mich besonders, dass wir in Oberpullendorf bei den ersten Gemeinden dabei sind, die mit einem Speicher Energie aus dem Burgenland im Burgenland halten. Ich freu mich persönlich und für die Gemeinde, dass wir hier eine Vorreiterrolle einnehmen, weil ich überzeugt bin: Speicher sind der große Game-Changer am Weg zur Energieunabhängigkeit.“
„Die letzten Jahre haben uns deutlich gezeigt, wie hart und gefährlich Abhängigkeit von Energieproduzenten aus dem Ausland ist. Mit jeder Kilowattstunde Energie, die wir hier im Burgenland halten und für die burgenländischen Haushalte und Unternehmen einsetzen, zeigen wir damit auch, dass wir bereit sind und dass es möglich ist, uns von Abhängigkeiten zu lösen und wir nicht auf Importe von problematischen Lieferanten angewiesen sind, sondern für unsere Energieversorgung selbst aufkommen können“, erklärt Landtagsabgeordneter Jürgen Karall.
Mit dem Speicher in Oberpullendorf wird auch die Blackout-Fähigkeit der Region massiv gestärkt. „Wir haben erst im Februar im Süd-Burgenland erlebt, was es bedeutet, wenn es zu einem Blackout kommt und Menschen in unserer Region keine Stromversorgung haben. Mit den großen Batteriespeichern haben wir erstmals im Burgenland Kraftwerke, die es uns ermöglichen, im Blackout-Fall in der jeweiligen Region den Netzwiederaufbau und damit die Stromversorgung wieder herzustellen. Denn diese großen Batteriespeicher können, wie bei PV-Heimspeichern, ohne Strom aus dem öffentlichen Netz, Strom liefern“, erläuterte Sharma.