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Zwei Batteriegroßspeicherprojekte mit insgesamt 100 MWh entstehen in Mainz und Wiesbaden 

25.03.2026

Auf der Ingelheimer Aue in Mainz sowie in Wiesbaden entstehen leistungsstarke Speicherlösungen, die künftig zur Stabilisierung des Stromsystems und zur Integration erneuerbarer Energien beitragen.

Batteriegroßspeicher.jpg
Batteriegroßspeicher in Bamberg © INTILION

Paderborn/ Mainz/  Wiesbaden - Die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) und die ESWE BioEnergie GmbH setzen gemeinsam mit der INTILION GmbH zwei Batteriegroßspeicherprojekte mit einer Gesamtkapazität von 100 MWh in der Rhein-Main-Region um.

Die KMW, eine 50-prozentige Tochter der Mainzer Stadtwerke AG und der ESWE Versorgungs AG, hat INTILION mit der Lieferung und Umsetzung eines Batteriegroßspeichers auf der Ingelheimer Aue in Mainz beauftragt. Das Mainzer Projekt verfügt über eine nominale Kapazität von 67,7 Megawattstunden und eine Leistung von 22,7 Megawatt. Parallel dazu realisiert INTILION für die ESWE BioEnergie GmbH in Wiesbaden ein weiteres Batteriespeichersystem mit einer nominalen Kapazität von 33,8 MWh und einer Leistung von 11,3 MW. Die Batteriespeicher der Baureihe INTILION | scalecube werden als modulare Systeme realisiert. Insgesamt kommen 18 Batteriecontainer zum Einsatz, jeweils mit einer Kapazität von 5,6 MWh.  

 

INTILION übernimmt bei beiden Projekten als Systemintegrator die Gesamtverantwortung für Planung und Realisierung der Batteriespeicheranlagen und sichert den langfristigen Anlagenbetrieb mit umfassenden Service- und Monitoringleistungen. Dazu gehören insbesondere das Systemdesign, die Auswahl und optimale Auslegung aller zentralen Komponenten sowie die gesamte Koordination der Projektrealisierung. Auf dieser Grundlage verantwortet INTILION die Integration der Batteriesysteme, die Installation der elektrotechnischen Komponenten sowie den Probebetrieb und die abschließenden Systemtests bis zur erfolgreichen Inbetriebnahme. Auch die gesamte Projektlogistik wird durch INTILION organisiert und gesteuert. Für den langfristigen Anlagenbetrieb wurde ein 15-jähriges Premium-Servicepaket mit einer Verfügbarkeitsgarantie von 97 Prozent vereinbart. Beide Projekte sind im Januar 2026 gestartet, die Inbetriebnahme in Wiesbaden ist für Februar 2027 und in Mainz für März 2027 vorgesehen. „Batteriespeicher sind ein zentraler Baustein für ein zunehmend flexibles Energiesystem. Bei Projekten dieser Größenordnung kommt es neben der Speichertechnologie vor allem auf eine ganzheitliche Systemintegration und eine zuverlässige Umsetzung an. Von der technischen Planung über die Logistik bis zur Inbetriebnahme entsteht eine Anlage, deren langfristiger Betrieb durch ein vollumfassendes Service- und Monitoringkonzept mit hoher Verfügbarkeit sichergestellt wird.“, sagt Carl Zoellner, Geschäftsführer bei INTILION.  

 
Mit den Batteriespeicherprojekten erweitern KMW und ESWE ihre Infrastruktur um einen strategischen Baustein für ein zunehmend flexibles Energiesystem. Anlagen dieser Größenordnung ermöglichen es, Erzeugung und Verbrauch zeitlich zu entkoppeln. „Mit dieser Investition in Batteriespeichertechnologie gehen wir einen wichtigen Schritt in Richtung einer flexiblen und nachhaltigen Energiezukunft. Große Batteriespeicher ermöglichen es uns, erneuerbare Energien bedarfsgerecht in das Stromsystem zu integrieren“, betont Oliver Malerius, Vorstand der KMW. Beide Anlagen werden für den Energiehandel eingesetzt und können darüber hinaus Primärregelleistung (PRL) zur kurzfristigen Stabilisierung der Netzfrequenz sowie Sekundärregelleistung (SRL) zum weiteren Ausgleich von Netzschwankungen bereitstellen. „Der Ausbau der erneuerbaren Energien fordert eine erhöhte Flexibilität im Energiesystem, die wir durch die direkte Teilnahme an Großhandels- und Regelleistungsmärkten schaffen.“, ergänzt Jan Schlauer, Geschäftsführer der ESWE BioEnergie GmbH.  

 

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