Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie
    • Umweltschutz(current)2
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Umweltschutz

Zehn Jahre Pariser Klima-Abkommen: Oberösterreich laut Klima-Allianz nicht auf Kurs

16.12.2025

Selbst gesteckte Klimaziele werden nicht erreicht

FahneOberösterreich.png
© Archiv

Zehn Jahre nach der Unterzeichnung des Pariser Klima-Abkommens zieht die Klima-Allianz Oberösterreich eine kritische Bilanz: Das Bundesland sei weiterhin weit davon entfernt, die selbst gesteckten Klimaziele zu erreichen. Trotz des offiziellen Bekenntnisses zur Klimaneutralität bis 2040 fehlten wirksame Maßnahmen – in zentralen Bereichen gehe die Politik sogar in die entgegengesetzte Richtung.

Besonders kritisch sieht die Klima-Allianz den schleppenden Ausbau erneuerbarer Energien. Anstatt Vorrangzonen für Windkraft auszuweisen, würden zunehmend Ausschlusszonen definiert. Das bremse den Ausbau einer verlässlichen und kostengünstigen Stromversorgung – gerade im Winter – und belaste zusätzlich den Wirtschaftsstandort Oberösterreich durch hohe Energiepreise.

Auch bei der Mobilitätswende ortet das Bündnis massive Fehlentwicklungen. Die angekündigte Preiserhöhung des Klimatickets Oberösterreich um fast 20 Prozent sende ein falsches Signal, während Treibstoffpreise zuletzt gesunken seien. Gleichzeitig investiere das Land Milliarden in neue Straßenprojekte wie die A26 oder eine Linzer Ostumfahrung, anstatt konsequent den öffentlichen Verkehr sowie den Rad- und Fußverkehr auszubauen.

Die Klima-Allianz Oberösterreich fordert daher einen klaren Kurswechsel: einen rechtswirksamen Klimaschutzplan, den Stopp neuer Autobahnprojekte, eine Rücknahme der Klimaticket-Preiserhöhung sowie klare Vorrangzonen für Windkraftanlagen. Zehn Jahre nach Paris sei klar, so das Fazit, dass die Klimakrise nichts an Dringlichkeit verloren habe – nun sei die Landespolitik gefordert, Ankündigungen endlich in wirksames Handeln zu übersetzen.

  • Drucken
  • Empfehlen
16.12.2025
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Das Schenk-Eck im Kindergarten Gnas: Nachhaltig teilen statt wegwerfen

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Geschenke die Freude machen: Weihnachtsideen für´s Wohlbefinden

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Samstag, 14. Februar 2026, 68.265 Artikel Online

Weitere Themen

  • Projekt zu Energiewende: Kinder coachen ihre Eltern
  • Geheimdeal mit Chemiekonzern Solvay nach Klimagas-Skandal: Deutsche Umwelthilfe klagt gegen Regierungspräsidium Stuttgart
  • Deregulierungsgipfel der EU: Warnung vor deutsch-italienischer Kahlschlagsagenda für Klima- und Naturschutz
  • Nachhaltigkeit schwarz auf weiß: SONNENTOR legt neuen Gemeinwohl-Bericht vor
  • Protestaktion am Opernball
  • EU-Klimagesetz: Emissionsminderung von 90 % bis 2040
  • EU-Mercosur Abkommen: EuGH soll Vereinbarkeit mit EU-Verträgen prüfen
  • Mikroalgen und Meeresgischt: Neue Studie zeigt überraschenden Einfluss auf das Klima
  • RENURE: EU schwächt Nitratregeln zugunsten der Agrarindustrie – Wissenschaft bleibt unberücksichtigt
  • Temelín wehrt sich gegen geplante Verbrennungsanlage für gefährliche Abfälle
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1(current)
  • 2
  • 3
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
15.091 Artikel | Seite 1 von 1.510

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Hainburg ’84 – Eine Bewegung setzt sich durch Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at
FahneOberösterreich.png

© Archiv