Für Browser < IE 11 nicht optimiert. Verwenden Sie bitte einen aktuelleren Browser.
Skip to main content
Ökonwes
  • Sonne
  • Wind
  • Biomasse
  • Mobilität
  • Nachhaltigkeit(current)1
    • Nachhaltigkeit
    • Vernetzung
    • Wasser
    • weitere Energien
    • Ersatz fossiler Energie(current)2
    • Umweltschutz
    • Bauen
    • offene Briefe
    • Ansichtssache
    • Buch-Tipp
    • Heroes for future
    • Jobs
    • Ernährung und Gesundheit
    • Ökologisch Investieren
  1. oekonews
  2. Nachhaltigkeit
  3. Ersatz fossiler Energie

Wlodkowski: Ökostrom-Ausbau darf nicht verhindert werden

30.08.2004

Scharfe Kritik der steirischen Landwirtschaftskammer zurÖkostrom-Gesetzesvorlage

In den nächsten Wochen soll die Novelle zumÖkostromgesetz beschlossen werden. "Der vorliegende Entwurf würde den weiteren Bau von Ökostromanlagen (Biogas-, Biomasse- und Windkraftanlagen) in kurzer Zeit stoppen. Außerdem steht die Gesetzesvorlage in krassem Widerspruch zu den Alternativ-Energie-Zielen des Regierungsübereinkommens, zu den verbindlichen Kyoto-Vereinbarungen und zur EU-Ökostrom-Richtlinie. Deshalb darf der vorliegende Gesetzesentwurf so nicht kommen", fordert der steirische Landwirtschaftskammerpräsident Gerhard Wlodkowski in der offiziellen Stellungnahme zum Gesetz. "Das neueÖkostromgesetz muss mit den Zielen der Klimastrategie der Regierungübereinstimmen", fordert Wlodkowski.

Belastung für Steuerzahler von EUR 640 Mio. pro Jahr

"Der drohende Stopp des weiteren Ökostromausbaus käme die Steuerzahler teuer zu stehen. Der jährlich um mindestens eine Milliarde Kilowattstunden steigende Stromverbrauch könnte nämlich nur durch einen massiven Ausbau kalorischer Kraftwerke, die mit Öl, Gas oder Kohle betrieben werden, gedeckt werden", erklärt Josef Plank, Energieexperte der Landwirtschaftskammer. Allein EUR 400 Mio. würde ab 2010 die zu erwartende Verteuerung der fossilen Energieträger verschlingen, EUR 240 Mio. der notwendige Zukauf von CO2-Emissionszertifikaten, weil die kalorische Stromproduktion zu einem massiven Anstieg von klimaschädigenden Treibhausgas-Ausstößen führe. Eine andere Möglichkeit, den steigenden Strombedarf zu decken, wäre der Import von Strom. Dieser kommt jedoch überwiegend von Atommeilern. "Das wäre also keine Alternative, weil Herr und FrauÖsterreicher Atomstrom ablehnen", gibt der Kammerpräsident zu bedenken.

Es geht um bis zu 10.000 Arbeitsplätze

"Würde die Gesetzesvorlage mit den Zielen des Regierungsübereinkommens konform gehen, könnten zwischen 5.000 und 10.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Der drohende Stillstand beim Ökostromausbau würde dies hingegen verhindern und zu einer Schwächung des Wirtschaftsstandortes Österreich führen", warnt Wlodkowski. (Schluss)
Rückfragehinweis: AIZ - Agrarisches Informationszentrum, Pressedienst
*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***
OTS0097 2004-08-30/12:39

Verwandte Artikel

  • Bleckwandhütte neu eröffnet: Nachhaltiges Hüttenprojekt über dem Wolfgangsee
  • Start des 5. Österreichischen Photovoltaik-Innovationsawards: Synergieeffekte durch Photovoltaik
  • Bundesjugendvertretung: Vollversammlung fordert Klimaschutzgesetz ein
  • E-Control: Sonnenenergie nutzen und Stromkosten senken
  • Regierung stimmt gegen Ausstieg aus fossiler Abhängigkeit - trotz steigender Spritpreise
  • ZEIGE ALLE BERICHTE ZU DIESEM THEMA
  • Drucken
  • Empfehlen
30.08.2004 | Autor*in: pawek
Zum vorigen Artikel voriger Artikel

Methan - der unterschätzte Klimakiller

Zum nächsten Artikel nächster Artikel

Aus Ökostrom wird Ökorinnsal

oekonews

Tageszeitung für Erneuerbare Energie und Nachhaltigkeit. Sonntag, 6. September 2026, 70.080 Artikel Online

Weitere Themen

  • Forschung für Ökostrom bis 2006 gesichert
  • Gorbach: Reaktion der Atomsicherheitsbehörde kommt sehr spät
  • European Energy Award an Bonn, Remscheid, Senden und Ostbevern
  • AKW Temelin: Störfall Nr. 71
  • Kein Ende hoher Heizölpreise in Sicht
  • Bartensteins Entwurf zum Ökostromgesetz kann keine Diskussionsgrundlage sein
  • Strompreise: Ökoenergie nicht für Anstieg verantwortlich
  • Umweltverträglichkeits - Dokumentation Brennelement - Behälterlager in Temelín
  • Vierertreffen der Umweltminister
  • Greenpeace: Mini-Ölpest gegen Politik von OPEC und Ölmultis
  • zum ersten Set
  • zurück zum vorigen Set
  • 1260
  • 1261(current)
  • 1262
  • weiter zum nächsten Set
  • zum letzten Set
13.317 Artikel | Seite 1.261 von 1.332

Newsletter

zur Anmeldung

Termintipp

Termin-Tipp buchen

Oekotermine

Werben auf oekonews

Direkt an der Zielgruppe

Wichtiger Artikel

STUDIE: Ohne Energiewende mehr Rohstoffverbrauch
  • Suche
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Über oekonews
  • Haftung
  • RSS
© 2026 oekonews.at