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WKO-Wahl entscheidend für die Zukunft Österreichs

09.03.2025

Österreichische Unternehmer:innen fordern mehr Planungssicherheit sowie den Ausbau erneuerbarer Energien.

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© oekonews
Wien -  Der Ausgang der WKO-Wahl, die von 10. bis 13. März bundesweit stattfindet, wird die Zukunft Österreichs als Wirtschaftsstandort maßgeblich beeinflussen. Aktuell erlebt Österreichs Wirtschaft die längste Schwächephase der zweiten Republik. Protect Our Winters ruft daher alle Wahlberechtigten zur Stimmabgabe auf und zeigt, dass auch führende Unternehmer:innen der Wintersportbranche zukunftsorientiertes Handeln von ihrer Vertretung einfordern.

Protect Our Winters hat zum Ziel, gemeinsam mit allen Stakeholdern, praktikable Lösungen für die Klima- und Wirtschaftskrise zu finden. Auch die wirtschaftliche Lage steht in engem Zusammenhang mit der Entwicklung des Klimas. Die beiden Krisen dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden, hält Moritz Nachtschatt, Geschäftsführer von POW, fest. Anlässlich der WKO-Wahl wurden Gesprächen mit Expert:innen und Wirtschaftstreibenden aus der Wintersportbranche und dem Tourismus geführt. Daran anschließend hat POW in vier Kernforderungen zusammengefasst, welche Maßnahmen es jetzt für eine nachhaltige Transformation der Wirtschaft braucht. Die vier Kernforderungen lauten:

  1. Wettbewerbsfähigkeit und Unabhängigkeit stärken
  2. Planungssicherheit und Kontinuität schaffen
  3. Infrastruktur und Ressourcen bereitstellen
  4. Zukunftsfähige Arbeitskräfte und Bildung fördern

Der Vorsitzende des Produktivitätsrates, Christoph Badelt, stellt fest: Die Bundesregierung sollte den Ausbau der Energieinfrastruktur zur Bereitstellung kostengünstiger Energie aus CO2-neutralen Energiequellen zügig vorantreiben. Dazu sind abgestimmte Maßnahmen erforderlich, die sowohl die Ausweitung des Angebots an klimaneutraler Energie als auch den verstärkten Wettbewerb in den Energiemärkten fördern.” Dies steht in Einklang mit Forderungen von POW, kommt aber im Programm der kürzlich angelobten Bundesregierung zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS zu kurz," sagt auch Martina Prechtl-Grundnig. Die Geschäftsführerin von Erneuerbare Energie Österreich wendet sich direkt an die WKO: Es braucht den dezidierten Einsatz der Wirtschaftskammer für eine resiliente und nachhaltige Energieversorgung aus erneuerbarer Energie, damit Österreichs Energieversorgung leistbar und unabhängig wird. Nach einer Energiepreiskrise und Jahren starker Teuerung ist die österreichische Wirtschaft geschwächt und noch immer massiv von fossilen Energieimporten abhängig. Dagegen helfen erneuerbare Energien, ob beim Heizungstausch, der Stromerzeugung oder dem Netzausbau. Die dafür nötigen Investitionen machen sich bezahlt in Form von Energiesicherheit, Klimaschutz und als Konjunkturmotor. Deshalb sollte die Wirtschaftskammer Österreich hier vorangehen und mit ihrer Stärke die Energiezukunft Österreichs zum Guten wenden.

Investitionen brauchen stabile Rahmenbedingungen, sagt POW-Geschäftsführer Moritz Nachtschatt: Wir fordern daher klare und verlässliche Leitlinien, die Unternehmen dabei helfen, langfristig zu planen, notwendige Transformationen erfolgreich umzusetzen und EU-Vorgaben zu erfüllen.” Otto Leodolter, Geschäftsführer von Löffler, betont, wie wichtig es ist, dass nachhaltiges Wirtschaften unterstützt wird: “Ein Engagement der WKO wäre notwendig, um einerseits regionale Produkte leistbarer und für Konsumentinnen und Konsumenten attraktiver zu machen. Eine Entlastung für produzierende Betriebe von Produkten ‚MADE IN AUSTRIA‘ wäre wünschenswert, um den Wirtschaftsstandort Österreich und damit in weiterer Folge den Klimaschutz zu sichern.

Auch Vertreter:innen des Tourismus fordern die WKO sowie die Politik zum Handeln auf. Wolfgang Breitfuß, Direktor des Tourismusverbands Saalbach-Hinterglemm, sagt: Für Saalbach Hinterglemm als Urlaubsdestination ist es entscheidend, eine Balance zwischen ökologischer Verantwortung, sozialer Gerechtigkeit und ökonomischer Stabilität zu finden. Eine langfristig erfolgreiche Entwicklung erfordert politische Maßnahmen, die sowohl die Umwelt schützen als auch die Wettbewerbsfähigkeit der Region fördern. Nur so bleibt Saalbach ein attraktiver, verantwortungsvoller und wirtschaftlich stabiler Ort für kommende Generationen.“

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