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windrichtungen: Demokratieprojekt Erneuerbare Energien

25.11.2016

Termin: 2.12.2016. Regionalisierung und Bürgerbeteiligung

© IG Windkraft
© IG Windkraft

Vom zentralen Strommarkt zum regionalen Wirtschaftsfaktor

Mit dem Beginn der Strommarktliberalisierung im Jahr 2000 und dem gleichzeitigen Durchstarten der erneuerbaren Energien in Deutschland und Österreich begann eine zunehmende Dezentralisierung der Energieversorgung. Es gibt heute wesentlich mehr und unterschiedliche Energieerzeuger als noch vor 16 Jahren. Parallel sind auch die Möglichkeiten der Beteiligung der Bürger gewachsen. So gibt es heute tausende Menschen, die an der Energieerzeugung direkt beteiligt sind. Unzählige Firmen sind dezentral in vielen Gemeinden und Regionen Österreichs entstanden. Gerade die Windenergie ist, als Gipfelkreuz der Energiewende, ein sichtbares Zeichen dieser Regionalisierung. In vielen Regionen Österreichs haben Windenergieprojekte mit umfassender Bürgerbeteiligung, was die Projektumsetzung aber auch die direkte finanzielle Beteiligung betrifft, dazu beigetragen, dass erneuerbare Energien lokal wahrgenommen werden. Regionale Unternehmen mit hoher lokaler Wertschöpfung und Innovationskraft sind entstanden und arbeiten mittlerweile weltweit an der Energiewende mit.

Wirkungen der dezentralen Energiewende

Das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (Berlin) setzt sich mit genau diesem Themenkomplex auseinander und erforscht, wie sich die Regionalisierung auf Bürger, Wirtschaftskreisläufe und die Nachhaltigkeit auswirkt. Dr. Bernd Hirschl forscht seit mehreren Jahren auf diesem Sektor in Deutschland und gibt einen Einblick in die bisherigen Ergebnisse der transdisziplinären Forschung zur Relevanz regionaler Energieversorgungsstrukturen. Gemeinsam wird hinterfragt, ob Europa, Deutschland und Österreich noch auf dem richtigen Kurs zur Erreichung einer nachhaltigen und klimaorientierten Energieversorgung sind und welche Auswirkungen die derzeitige politische Ausrichtung in den nächsten Jahren haben wird.
Dr. Bernd Hirschl ist seit 2012 Professor für Management regionaler Energieversorgungsstrukturen und Leiter des gleichnamigen Fachgebiets an der BTU Cottbus – Senftenberg. Er ist gleichzeitig Leiter und Gründer des Bereichs „nachhaltige Energiewirtschaft und Klimaschutz„ am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Berlin, mit dem eine strategische Kooperation besteht. Beide Tätigkeiten befruchten sich in der Forschung wie auch in der Lehre. Prof. Hirschl hat als hochschulübergreifend ausgebildeter Diplom–Wirtschaftsingenieur im Jahr 2007 den Grad des Dr. phil. mit Auszeichnung am Fachbereich Politik– und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin mit einer Arbeit zur „Erneuerbare Energien–Politik„ erlangt. Er übte in mittlerweile über 70 meist inter– und transdisziplinären Forschungs– und Beratungsprojekten diverse Leitungsfunktionen aus.

Medienkooperation

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit oekonews.at statt.
Datum/Zeit: Fr, 2. Dezember 2016, 10:00 bis 12:00 Uhr, anschließend ist für das leibliche Wohl gesorgt. Ort: HUB Wien, Lindengasse 56/2, 1070 Wien
Begrüßung Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft
Wir bitten um Teilnahmebestätigung an [igw@igwindkraft.at] oder 02742/219 55
(limitierte TeilnehmerInnenzahl)
Weitere Infos auf: www.igwindkraft.at/?mdoc_id=1033789

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25.11.2016 | Autor*in: pawek
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