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Windkraft mit Rückenwind: Über 80 Prozent der Österreicher:innen befürworten Ausbau

27.07.2025

Repräsentative Umfrage zeigt breite Zustimmung zur Windenergie – Mythen sorgen dennoch für Unsicherheiten

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Windkraft © EJPdrones pixabay.ccm

Wien – Windkraft genießt in Österreich breite Unterstützung: Mehr als 80 Prozent der Bevölkerung sehen diese erneuerbare Energieform positiv – das zeigt eine repräsentative Meinungsumfrage unter 2.500 Personen im Alter von 16 bis 75 Jahren, die im Frühjahr 2025 im Auftrag der IG Windkraft durchgeführt wurde. Die Ergebnisse zeichnen ein klares Bild: Windkraft gilt als saubere, regionale Energiequelle, die nicht nur die Umwelt schont, sondern auch einen entscheidenden Beitrag zur Unabhängigkeit von Energieimporten aus Großmächten und Diktaturen leisten kann.
 

„Die Windenergie ist vor allem in Österreich eine ganz starke regionale Kraft“, betont Josef Plank, Präsident der IG Windkraft. „Sie wird getragen von rund 8.000 Menschen in knapp 200 mittelständischen, oft familiengeführten Unternehmen am Land.“ Für Plank ist die Umfrage ein klarer Auftrag: „Unsere regionale Verantwortung noch stärker wahrzunehmen und auf die Menschen abseits der Ballungsräume aktiv zuzugehen.“
 

Große Mehrheit sieht Windkraft als Teil der Lösung 

Rund 70 Prozent der Befragten halten Windkraft schon heute für einen entscheidenden Bestandteil der künftigen Energieversorgung Österreichs. Fast ebenso viele bezeichnen sie als nachhaltige und umweltschonende Energieform aus der Region. Besonders positiv wird Windkraft von jüngeren Menschen unter 30 Jahren gesehen, dicht gefolgt von der Photovoltaik auf Dächern, Fassaden und in der Landwirtschaft.
 

Sichtbarkeit ja – aber bitte nicht zu nah? 

Spannend wird es bei der Frage nach Windrädern im direkten Umfeld: 
64 Prozent der Befragten sagen: „Die Nutzung und der Ausbau der Windenergie ist mir sehr wichtig, auch wenn man die Windräder in der Landschaft sieht. Nur so können wir voll auf erneuerbare Energien umsteigen.“ Gleichzeitig stimmen jedoch 56 Prozent der Aussage zu, Windräder sollten nur weit entfernt von Wohnorten gebaut werden dürfen.

Was auf den ersten Blick widersprüchlich wirkt, spiegelt laut Studienautor Jochen Lukas vom Medienforschungsunternehmen Brand Support eine tieferliegende Unsicherheit wider:
„Viele Menschen sind besorgt und finanziell unter Druck. In dieser Gemengelage sind sie offen für Halbwahrheiten und ‚Fake News‘. Rund um die Windkraft kursieren außerordentlich viele solcher Unwahrheiten – das erklärt die teils zwiespältige Haltung zum Thema.“
 

Windkraft als Schlüssel zur Energieunabhängigkeit 

Für rund die Hälfte der Befragten ist heute schon klar:  Windenergie wird in Zukunft eine Schlüsselrolle spielen, wenn es darum geht, sich von der Abhängigkeit von fossilen Energieimporten zu befreien. Das gelte besonders angesichts globaler Krisen, geopolitischer Spannungen und wachsender Klima-Dringlichkeit.

Trotz bestehender Vorbehalte zeigt die Studie deutlich: Die Windkraft hat in Österreich gesellschaftlichen Rückenwind. Entscheidend sei es nun, Falschinformationen zu entkräften, Dialogräume zu öffnen und die Menschen – gerade in ländlichen Regionen – aktiv in die Energiewende einzubinden. Denn der Weg zu einer nachhaltigen Energiezukunft ist nur mit breiter gesellschaftlicher Zustimmung zu meistern.

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27.07.2025
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