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WindEnergy 2004: Internationale Leitmesse der Branche verzeichnet mehr Besucher und Aussteller

17.05.2004

Meinungsumfrage ergibt positive Gesamtbewertung der Messe

Mit deutlich mehr internationalen Besuchern und Ausstellern ist in Hamburg die Leitmesse der Windenergie–Branche, die WindEnergy 2004, zu Ende gegangen. Insgesamt kamen mehr als 10 000 Fachbesucher auf die internationale Fachmesse. Mehr als 330 Unternehmen aus 18 Nationen hatten vier Tage lang ihre Innovationen und neuen Dienstleistungen rund um die Windenergie präsentiert, der Anteil der Aussteller aus dem Ausland hat sich verdoppelt. "Die zweite WindEnergy hat gezeigt, dass wir auf einem sehr guten Weg sind, die internationale Leitmesse der Branche weiter auszubauen. Nicht nur die Zahl der internationalen Aussteller ist um
mehr als 35 Prozent gewachsen, auch bei den Besuchern ist der
internationale Anteil gegenüber der Erstveranstaltung deutlich
gestiegen", sagt Thorsten Herdan, Geschäftsführer Power Systems im VDMA.
"Die WindEnergy ist damit die internationale Kontaktplattform für die
gesamte Branche entlang der Wertschöpfungskette, von den
Herstellern über die Zulieferer bis zu den Dienstleistungsunternehmen."
"Die Hamburger Fachmesse sendet die richtigen Signale aus über die neuen
und notwendigen nächsten Schritte für die Windenergienutzung. Die Wind–Industrie wird in Zukunft ein bedeutender internationaler Wirtschaftssektor sein," sagt Corin Millais, Geschäftsführer der European Wind Energy Association. "In unserer Studie Wind Force 12 haben wir hervorgehoben, dass die Branche in der Lage ist, einen zehnfachen Anstieg des jährlichen Umsatzes zu erreichen – von 8 Milliarden Euro im
vergangenen Jahr zu einer 80–Millionen–Industrie im Jahr 2020, wobei alle wesentlichen Regionen der Welt abgedeckt werden." Es sei an der Zeit, die globale Windkarte neu zu strukturieren, und "internationale Partnerschaften, die aus dieser Fachmesse hervorgehen, spielen eine führende Rolle bei der Förderung solch neuer Entwicklungen", sagte Millais.
Zur WindEnergy 2004 kamen insgesamt 93 Prozent Fachbesucher. Rund 94 Prozent der Befragten bezeichneten ihren Gesamteindruck von der WindEnergy als ausgezeichnet bis gut. Die äußerst guten Informations– und Kontaktmöglichkeiten. . Das größte Interesse der Besucher galt den Herstellern von Windenergieanlagen (68 Prozent), gefolgt von den Zulieferern und Herstellern von Komponenten (45 Prozent) und den Ausstellern im Bereich Forschung, Entwicklung und Test (31 Prozent). Die
momentane wirtschaftliche Stimmung der Branche bezeichneten 60 Prozent der Fachbesucher als ausgezeichnet bis gut, 40 Prozent erwarten, dass sich die Situation in Zukunft noch verbessert.
Mit der Messe zufrieden waren auch die internationalen Aussteller. Insgesamt 18 Nationen waren auf der WindEnergy vertreten, z. T. mit großen Nationenpavillons. Für Gamesa Eólica (Spanien), einer der größten Hersteller von Windenergieanlagen weltweit.
Wir konnten hier einige Vertragsverhandlungen führen. 2006 werden wir wieder hier sein!" Ana Arrizabalaga vom Sales Department des spanischen Komponentenherstellers Jaure: "Wir haben uns hier insbesondere mit unseren spanischen Geschäftskunden getroffen und unsere Zielgruppe vorgefunden.
"Auch der Britische Windenergie–Verband BWEA äußerte sich sehr zufrieden. Alison
Hill, Head of Communications: "Die WindEnergy war eine fantastische Gelegenheit für die UK–Firmen, die neu im Windenergiemarkt sind, Allianzen in der europäischen Zulieferkette zu schmieden."
Steen Broust Nielsen, Investor Relations Manager beim dänischen Rotorblatt–Hersteller LM Glasfiber A/S: "Wir sind sehr zufrieden, hier ist viel Aktivität auf der Messe. Wir hatten gute Gespräche mit Kunden und Partnern."
Norbert Giese, Geschäftsführer AN Windenergie: "Das Konzept, eine
internationale Leitmesse für die Branche zu etablieren, ist aufgegangen.
Wir sind sehr zufrieden mit dem hohen Anteil an Fachbesuchern, wir
haben auf der WindEnergy einen Auftrag für ein Projekt in Deutschland
mit mehr als 10 Anlagen unserer 2,3 MW–Anlage unterzeichnet."
Für die Nordex AG sagte Felix Losada, Unternehmenskommunikation: "Wir
beurteilen unsere Messepräsenz als sehr positiv. Für ein nationales Projekt mit einer guten Anzahl von Anlagen haben wir auf der Messe die Verträge unterzeichnet. Unserer Einschätzung nach sind mehr internationale Besucher als 2002 auf der
Messe, aus Fernost, China, sowie sehr viel aus Frankreich, Italien und
England."
Für den zweitgrößten Windkraftanlagen–Hersteller der Welt, GE Energy,
sagte Andreas Wagner: "Wir beurteilen unsere Teilnahme an der WindEnergy
als sehr positiv. Der Verlauf ist erfreulich. Vor allem haben wir deutlich mehr Delegationen an unserem Stand gehabt als im Jahr 2002. Es sind internationale Projekte angeschoben bzw. vertieft worden. Gegenüber 2002 verzeichnen wir einen sehr erfreulichen Trend in Richtung Internationalität."
Prof. Dr. Fritz Vahrenholt, Vorstandsvorsitzender REpower Systems AG:
"Die hohe Besucherzahl auf der WindEnergy war beeindruckend. Neben einem
großen Interesse an Produkten von REpower ist für uns bedeutsam, dass über drei Viertel der Kundengespräche mit internationalen Partnern stattfanden. Die WindEnergy Hamburg hat sich als Weltwindmesse etabliert."
Jens Peter Molly, Institutsleiter des Deutschen Windenergie–Instituts (DEWI), sagte: "Unsere Erwartungen wurden voll erfüllt. Wir hatten mehrere
Kooperationsanfragen aus Industrie und Wissenschaft aus verschiedenen Ländern, von Kanada bis Korea."
Sehr gut angenommen wurde auch das Fachforum dialog@windenergy mit speziellen Länderforen zu den wichtigen Zukunftsmärkten, Vorträgen zu den Schwerpunktthemen Finanzierung sowie Offshore und Podiumsdiskussionen zu den aktuellen Branchenthemen.
Die nächste WindEnergy – International Trade Fair findet vom 16. bis 19. Mai 2006 statt.
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17.05.2004 | Autor*in: holler
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